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Erhalt der Angebote hat oberste Priorität

BürgerKontaktBüro wünscht sich mehr Mitstreiter und Teilnehmer / Verein würde Angebote gerne erweitern / Öffentlichkeitsarbeit soll verbessert werden

(sg) Die Freizeitangebote für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind vielfältig. Dazu trägt auch das BürgerKontaktBüro einen guten Teil dazu bei. Denn unter dem Dach der seit fast 25 Jahren bestehenden Einrichtung gibt es verschiedene Gruppen, die mit ihren Angeboten und Freizeitbeschäftigungen nicht nur den Alltag der Seniorengeneration bereichern. Als das BürgerKontaktBüro im Jahr 1996 „von Bürgern für Bürger“ ins Leben gerufenen wurde, ging es unter dem Motto „Für Euch, mit Euch“ nicht nur darum, Menschen im dritten Lebensabschnitt zu erreichen, sondern auch die junge und mittlere Generation anzusprechen.
Mittlerweile hat das BürgerKontaktBüro aber ein Nachwuchsproblem, sowohl in der Vorstandschaft als auch in den Gruppen. Das wurde vom Vorsitzenden und seinem Vorstandsteam beim Besuch im Rathaus bei Patricia Rebmann auch offen angesprochen. Hans-Eberhard Steffen, Ilse Bührer, Christa Burkhardt, Doris Bieniek und Ingeborg Bitz waren gerne der Einladung der Bürgermeisterin zu einem Jahresgespräch nachgekommen. „Der regelmäßige Austausch mit den verschiedenen ehrenamtlich arbeitenden Einrichtungen der Stadt ist mir sehr wichtig, damit Fragen, Wünsche oder auch Probleme direkt angesprochen werden können und bei Bedarf nach Lösungen gesucht werden kann“, erklärte Rebmann. „Alle Einrichtungen, Arbeitskreise und Seniorenangebote in unserer Stadt sind wichtig und sollen erhalten bleiben, damit auch die nächsten Generationen davon profitieren können“, betonte sie. Daher müsse man frühzeitig etwas dagegen unternehmen, wenn Gruppen oder Treffs mangels Teilnehmer ihre Arbeit vorübergehend einstellen oder sich gar auflösen müssten.
„Es gibt immer noch viele Senioren oder auch jüngere Menschen in Eppelheim, die nicht wissen, wie viele Angebote die verschiedenen Einrichtungen für sie bereithalten“, wusste Rebmann. Daher waren sich BürgerKontaktBüro und Bürgermeisterin schnell einig, dass es dazu einer verbesserten Öffentlichkeitsarbeit bedürfe und auch die Erstellung einer neuen Infobroschüre, in der alle Angebote in Bild und Text samt Ansprechpartner aufgelistet sind, sehr hilfreich sei. Bei der Vorstellung der bestehenden Gruppen und Angebote des BürgerKontaktBüros wie Boule-Treff, Gedächtnistraining, Spieletreff, Kulturcafé, Tanzkreis, Spaziergehgruppe und Wassergymnastik (siehe weiteren Artikel) wurde deutlich, dass man gerne mehr Teilnehmer für die Angebote gewinnen möchte und auch die bestehenden Angebote gerne erweitern würde, um mehr Bürger anzusprechen.

von links Christa Burkhardt, Ilse Bührer, Bürgermeisterin Patricia Rebmann, Ingeborg Bitz, Doris Bieniek und Hans-Eberhard Steffen (Foto: Presseservice Geschwill)

Doch dazu bräuchte es mehr Mitstreiter - und zwar in allen Bereichen. Nicht nur die Vorstandschaft des BürgerKontaktBüros werde immer älter und könne organisatorische Dinge nicht mehr so schnell erledigen wie zu den Anfangszeiten der Einrichtung, sondern auch die Leiter der verschiedenen Treffs wünschen sich dringend jüngere Mitstreiter, die Leitung und Verantwortung übernehmen würden, erklärten Hans-Eberhard Steffen und sein Team. Aber es bräuchte auch attraktivere Räumlichkeiten für die verschiedenen Gruppen. Der derzeitig vom BürgerKontaktBüro genutzte Rathauskeller müsste einladender gestaltet und aufgewertet und defekte Toiletten instandgesetzt werden, betonten die Vorstandsmitglieder. Das Thema Kellerrenovierung wurde von der Bürgermeisterin sofort notiert. „Dazu werde ich den Gemeinderat mit ins Boot holen, damit für die Renovierung ausreichend Geld locker gemacht werden kann.“
Ideen, wie man künftig mehr Teilnehmer gewinnen und das BürgerKontaktBüro ins Gespräch bringen kann, gab es einige. Angedacht ist beispielsweise, den Spieletreff für Interessierte aller Generationen zu öffnen. Zu den bisherigen Kartenspielen sollen jetzt auch Brettspiele und Skat angeboten werden. Wenn sich ein verantwortlicher Organisator fände, würde man auch gerne die Radfahrgruppe neu beleben. Der Verein hat auch die Absicht, sich mit Infoständen oder einem Kaffee- und Kuchenangebot an Stadtfest, Kerwe oder Weihnachtsmarkt teilzunehmen, um für seine Angebote zu werben. Doch dafür bräuchte die ältere Generation junge Unterstützung, die beispielsweise beim Auf- und Abbau des Standes und bei der Standbetreuung im Schichtbetrieb mitanpackt. Hier wurde eine Kooperation mit Schulklassen, den Jugendgruppen der Kirchengemeinden oder den Jugendlichen des Jugendtreffs „Altes Wasserwerk“ vorgeschlagen. Mit den genannten Gruppen will sich das BürgerKontaktBüro in Verbindung setzen, um tatkräftige Unterstützer zu finden. Gesucht werden auch junge Menschen, die sich vorstellen könnten, in Kursstunden der älteren Generation die Nutzung von Smartphone und Computer zu erklären. 

Von Boule bis Wassergymnastik reicht die Angebotspalette

Die Angebote des BürgerKontaktBüros sind vielfältig und nicht nur für die ältere Generation gedacht

(sg) Das BürgerKontaktBüro bringt Menschen zusammen, sorgt für Gemeinschaft und bietet gute Unterhaltung. Die Aktivitäten und Angebote zur Freizeitgestaltung sind vielfältig. Sie wurden beim Pressegespräch im Rathaus näher vorgestellt.
Die Boule-Gruppe trifft sich gleich zweimal die Woche. Jeden Donnerstag und Samstag fliegen auf dem Dammarie-Les-Lys-Platz an der Grenzhöfer Straße die Boule Kugeln. Im Winter geht es um 14 Uhr los, im Sommer um 15 Uhr. Mitspieler und interessierte Zuschauer sind jederzeit willkommen. Ansprechpartner für die Boule-Gruppe ist Ulrich Helbig, Telefon: 0157-75 382 151.

Foto: Presseser

Die Gedächtnisgruppe kommt jeden Donnerstag von 15.30 bis 17 Uhr im Rathauskeller zusammen. Ansprechpartnerinnen sind Christa Burkhardt (06221-767209) und Elisabeth Streng (06221-764874).

Der Spieletreff findet jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr im Rathauskeller statt. Er steht unter der Leitung von Doris Bieniek (06221-4308344) und Elisabeth Streng (06221-764874).

Der Tanzkreis „Spätlese“ trifft sich immer donnerstags von 13.30 bis 14.30 Uhr im Rathauskeller und studiert Tanzschritte und Choreografien ein. Die Leitung hat Olga Kargl inne (06221-765615).

Die Spaziergehgruppe macht jeden zweiten Mittwoch im Monat einen Ausflug. Ingeborg Bitz (06221-760549) und Lieselotte Henkel (06221-763913) planen die Spaziergänge. Abfahrtszeit und Treffpunkt werden mit den Teilnehmern je nach Ausflugsziel vereinbart.

An jedem letzten Montag im Monat, mit Ausnahme des Dezembers, lädt das Kulturcafé von 15 bis 17 Uhr in den Rathauskeller ein. Neben Kaffee und Kuchen wird immer auch ein kleines Programm geboten. Informationen gibt es bei Ilse Bührer (06221-757137).

Wassergymnastik bietet das BürgerKontaktBüro jeden Donnerstag im Gisela-Mierke-Bad an. Die erste Gruppe ist von 14 bis 15 Uhr im Wasser, die zweite von 15 bis 16 Uhr. Ulla Blachucik (06221-5995791) und Hans Wrobbel (06221-840102) sind dafür die Ansprechpartner.