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Ansprache von Bürgermeisterin Patricia Rebmann zur Corona-Lage vom 27.03.20

Stand: 27.03.20, 13:45 Uhr

Nachstehend finden Sie eine Ansprache von Bürgermeisterin Patricia Rebmann zur Corona-Lage. 

Den textlichen Inhalt finden Sie nochmals darunter zum nachlesen. 

Redetext:


Liebe Eppelheimerinnen und Eppelheimer,
 
Corona und ich werden keine Freunde und ich glaube Ihnen geht es da ähnlich.

Neben den gesundheitlichen Risiken treffen uns auch wirtschaftliche Folgen. Einige von uns bedroht dies existenziell. Falls Sie können, kaufen Sie bitte bei unseren lokalen Anbietern. Eine Übersicht gibt Ihnen unsere Homepage. Dort können sich alle Abhol- und Lieferdienste die gerade tätig sein dürfen, eintragen. Die Liste wird laufend erweitert.

Über unsere Homepage finden Sie alles, was Bund und Land bereits entschieden haben, um Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen zu unterstützen. 
Ich selbst habe entschieden, den Eltern durch das Aussetzen des Kita-Gebühreneinzuges finanziell etwas Luft zu geben. Ich danke dem Gemeinderat, dass ich notwendige Entscheidungen unkompliziert und schnell treffen kann. Auch das Land macht sich bereits Gedanken wie mit den Kitagebühren am Ende umgegangen werden soll.

Ihr Rathaus ist zuverlässiger Partner in dieser schweren Situation und wir sind per Mail (info@eppelheim.de) oder Telefon (06221 7940) weiter für Sie erreichbar. An der Pforte finden Sie für den Notfall von 08:30 Uhr bis 12 Uhr und dienstags und mittwochs von 14-16 Uhr auch einen persönlichen Ansprechpartner.


Wenn sie Hilfe für den Alltag suchen oder einfach nur mal reden möchten, dann wenden Sie sich bitte an die Nummer 06221 4352430. Die beiden Kirchengemeinden unterstützen uns alle mit vielen Ehrenamtlichen am Hilfetelefon oder per Mail unter: hilfegebenhilfenehmen@gmx.de

Ich bedanke mich bei Ihnen, liebe Eppelheimerinnen und Eppelheimer, dass Ihnen der Ernst der Lage sehr bewusst ist.
Es ist schwer, aber Sie machen das gut.

Die aktuellen Einschränkungen werden in unserer Stadt sehr gut angenommen und das nimmt mir einen Teil der Sorge um Sie von den Schultern.
Das wichtigste ist jetzt, dass unser heruntergefahrenes öffentliches Leben einen nachhaltigen Nutzen bringt. Und das klappt nur, wenn wir uns lange genug an die Einschränkungen halten.

Unser Einzelhandel arbeitet in den Lagern und der Logistik jeden Tag der Woche daran, dass die Lücken in den Regalen schnell wieder geschlossen sind. Hamstern ist also nicht notwendig und schon gar nicht solidarisch.

Freundlichkeit, Nächstenliebe und Mitgefühl überbrücken auch eine Distanz von 1,50 m.
Halten Sie durch und vor allem bleiben Sie gesund.