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Welche Maske muss man nun tragen?

Stand: 25.01.2021, 15:30 Uhr

Bund und Länder haben sich in ihrer jüngsten Beratung zur Verschärfung der Coronamaßnahmen zu einer Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften geeinigt.

Was sind nun aber medizinische Masken?
Bei den Masken, die aktuell im Infektionsschutz eingesetzt werden, unterscheidet man prinzipiell zwischen drei Maskentypen:

Grafik: Stadt Eppelheim

Den Anforderungen von Bund und Ländern entsprechend die medizinischen Masken (OP-Masken) und FFP2-Masken (siehe grüne Einfärbung in der vorstehenden Tabelle).

Das Tragen von Masken ist immer nur ein Teil eines umfassenden Schutzkonzeptes, mit dem wir gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen. Deshalb gilt weiterhin die „AHA+L“-Formel: Abstand halten, auf Hygiene achten, eine Alltagsmaske (in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften eine medizinische Maske) tragen und Lüften.

Ab Montag, 25. Januar 2021, medizinische Masken in Bus und Bahn verpflichtend

Presseinformation der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH

Stand: 25.01.2021, 12:00 Uhr

In den Bussen und Bahnen sowie an den Haltestellen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) gilt ab sofort die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken.

Dazu gehören OP-Masken und Masken, die den Schutzstandards FFP2, KN95 oder N95 entsprechen. Einfache Stoffmasken sind ab Montag, 25. Januar 2021, nicht mehr zulässig. Dies ergibt sich aus den aktuellen Corona-Verordnungen der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Mobilitätszentralen bleiben geöffnet

Die Mobilitätszentralen der rnv in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg bleiben geöffnet. Um Menschenansammlungen zu vermeiden, bittet die rnv ihre Kunden allerdings, nach Möglichkeit die verschiedenen kontaktlosen und vor allem digitalen Möglichkeiten zur individuellen Beratung und zum Ticketkauf zu nutzen.
Tickets gibt es beispielsweise über digitale Kanäle wie die rnv eTarif-App oder die Handy-Ticket-App, mittels derer der Fahrscheinkauf bequem und bargeldlos möglich ist. Die aufgrund des Lockdowns verlängerte telefonische Erreichbarkeit der rnv Servicehotline unter 0621 465 4444 bleibt bestehen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rnv Kundenservice stehen weiterhin von 8 Uhr bis 17.30 Uhr zur Verfügung. Weitere Infos hierzu gibt es unter: www.rnv-online.de/tickets

Änderungen der Corona-Verordnung zum 25. Januar 2021

Stand: 23.01.2021, 22:00 Uhr

Mit Beschluss vom 23. Januar hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert.

Die Änderungen treten überwiegend am kommenden Montag 25. Januar 2021 in Kraft.

Symbolbild: pixabay.com

Zusammenfassung der wesentlichen Änderungen:

  • Die Geltungsdauer der befristeten Maßnahmen und der Corona-Verordnung wird bis einschließlich 14. Februar 2021 verlängert (§ 1a und § 21 Abs. 2).
  • Das Alkoholverbot im öffentlichen Raum (§ 1e) wird ab dem 27. Januar 2021 begrenzt auf „von den zuständigen Behörden festzulegenden Verkehrs- und Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten.“
  • Die Schließung der Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wird bis zum Ablauf des 31. Januar 2021 verlängert (§ 1f Abs. 1).
  • Die Teilnahme an Religionsveranstaltungen und Bestattungen ist nur nach vorheriger Anmeldung beim Veranstalter zulässig (§ 12 Abs. 2). Religionsveranstaltungen und Bestattungen mit mehr als 10 Teilnehmenden sind bei der zuständigen Behörde
    spätestens zwei Werktage zuvor anzuzeigen.
  • Die Anforderungen an die Mund-Nasen-Bedeckung werden für folgende Bereiche verschärft:
    • bei Religionsveranstaltungen und Bestattungen (§ 1i Satz 2);
    • bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, Passagierflugzeugen, Fähren, Fahrgastschiffen und Seilbahnen, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen
      von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden (§ 1i Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 1);
    • in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktiker sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (§ 1i Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 3);
    • in und im Warte- und Zugangsbereich von Einkaufszentren, Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf Märkten sowie auf diesen räumlich zugeordneten Parkflächen (§ 1i Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 4);
    • in Arbeits- und Betriebsstätten sowie Einsatzorten (§ 1i Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 8).

In diesen Bereichen ist eine medizinische Maske („OP-Maske“) oder ein Atemschutz mit FFP2-, KN 95-, N 95- oder vergleichbarem Standard erforderlich. Verstöße sind bußgeldbewehrt (§ 19 Nr. 8). Für Kinder von sechs bis einschließlich 14 Jahren ist eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend (§ 1i Satz 3). Kinder unter sechs Jahre sind von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin ausgenommen (§ 1i Satz 4 i.V.m. § 3 Abs. 2 Nr. 1).

  • Hundesalons, Hundefriseure und vergleichbare Einrichtungen der Tierpflege dürfen wieder öffnen (§ 1d Abs. 1 Satz 2 Nr. 7).

Die aktuelle Corona-VO finden Sie nachstehend zum download:

Typ Name Datum Größe
pdf CoronaVO ab 25.01.2021 konsolidierte Fassung.pdf 23.01.2021 370,4 KB

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/

Landratsamt und Außenstellen bleiben geschlossen: Derzeit nur mit dringenden, unaufschiebbaren Anliegen vorbeikommen

Stand: 2.01.2021. 13:00 Uhr

Logo: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis und seine Außenstellen bleiben auch weterhin grundsätzlich geschlossen. Daher bittet die Kreisbehörde nur mit dringenden, unaufschiebbaren Anliegen persönlich vorbeizukommen. Die KFZ-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden bleiben ebenfalls nur für dringende, nicht aufschiebbare Angelegenheiten geöffnet. Vor dem Behördenbesuch muss zwingend ein Termin vereinbart werden, ansonsten ist keine Sachbearbeitung möglich.

Der Dienstbetrieb im Hintergrund bleibt aufrechterhalten, so dass die Bürgerinnen und Bürger die Kreisverwaltung telefonisch, per E-Mail oder per Post erreichen können. Ebenso können Termine für dringende Anliegen online unter www.rhein-neckar-kreis.de/termine oder telefonisch über die Behördennummer 115 gebucht werden.

Daneben gilt im Landratsamt und seinen Außenstellen entsprechend der Beschlüsse auf Bundes- und Landesebene eine Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Bürgerinnen und Bürger können die Dienstgebäude daher nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz (also sogenannte OP-Maske oder auch Maske mit höherem Schutzstandard wie KN95/N95 oder FFP2) betreten.

Änderung der Corona-Verordnung

Stand: 18.01.2021, 09:00 Uhr

Mit Beschluss vom 16.01.2021 hat die Landesregierung ihre Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) erneut geändert. Die Vierte Änderungsverordnung ist bereits in Kraft.

Folgende Änderungen sind hervorzuheben:

1f Abs. 1: Verlängerung der Schließung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bis 31. Januar 2021
1f Abs. 4: Zulässigkeit der Notbetreuung aller Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ)
1h Abs. 2: Erweiterung der Zutrittsvoraussetzungen in vulnerablen Einrichtungen: Zutritt externer Personen nur mit negativem Antigentest und FFP2-Masken Durchführung der Testung ist durch die Einrichtung anzubieten Ausnahme von der Testung, wenn eine solche aus unaufschiebbaren Gründen nicht durchzuführen ist (zum Beispiel für Rettungsdienst, Feuerwehr etc.)
1h Abs. 3: Mitarbeitende in vulnerablen Einrichtungen sind drei Mal pro Woche zu testen, Personal von ambulanten Pflegediensten ist zwei Mal pro Woche zu testen

Die konsolidierte Fassung der Corona-Verordnung in der ab 18. Januar 2021 geltenden Fassung finden Sie nachstehend zum Download:

Typ Name Datum Größe
pdf 21-01-17 konsolidierte CoronaVO Änderungsmodus.pdf 18.01.2021 359,4 KB

Änderungen der Corona-Verordnung zum 11. Januar 2021

Stand: 09.01.2021, 16:00 Uhr

Mit Beschluss vom 8. Januar 2021 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten größtenteils am 11. Januar 2021 in Kraft.

Die wichtigsten Regelungen finden Sie in den nachstehenden Grafiken.

Die aktuelle Corona-VO finden Sie nachstehend zum download:

Typ Name Datum Größe
pdf 210108 CoronaVO-konsolidierte Reinschrift.pdf 09.01.2021 363,3 KB

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Zentrales Impfzentrum Heidelberg: Impfungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich Bisher über 7.000 Personen geimpft

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 08. Januar 2021

Stand: 08.01.2021, 15:00 Uhr

Foto: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Am 27. Dezember wurde das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg in Betrieb genommen. Mittlerweile konnten dort sowie durch die angeschlossenen Mobilen Impfteams bereits über 7.000 Personen geimpft werden (Stand: 07.01.2021)
 
Wer impfberechtigt ist, legt die Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 des Bundesministeriums für Gesundheit fest. Höchste Priorität haben hierbei unter anderem Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben sowie Personen, die in stationären Einrichtungen betreut werden oder tätig sind. Ebenso impfberechtigt ist besonderes Gesundheitspersonal, beispielsweise in medizinischen Einrichtungen mit hohem Ansteckungsrisiko sowie in medizinischen Einrichtungen, in denen Patienten mit besonders hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf gepflegt oder behandelt werden.

Grund für diese Priorisierung ist, dass zu Beginn nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen. Im Juli 2021 soll nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ausreichend Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung stehen.
 
Wer zur impfberechtigten Bevölkerungsgruppe gehört und sich im ZIZ in Heidelberg impfen lassen möchte, benötigt zwingend einen Termin. Impftermine können in Baden-Württemberg ausschließlich online über die Website www.impfterminservice.de oder über die Patienten-Hotline 116 117 vereinbart werden. Dabei werden gleichzeitig die Termine für die Erst- und Zweitimpfung vergeben.
 
Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass über die Corona-Hotline 06221 522-1881 keine Impftermine gebucht werden können, sondern nur online oder über das vom Land beauftragte Callcenter. Informationen zum Impfprozess selbst sind über die Hotline 0711 904-39555 erhältlich.
 
Das Zentrale Impfzentrum Heidelberg befindet sich auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village in der South Gettysburg Avenue 45. Die PKW-Zufahrt erfolgt über die B 535 / Speyerer Straße / Abfahrt Sandhausen und ist gut ausgeschildert. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Zufahrt über den Grasweg nicht möglich ist. Es besteht die Möglichkeit, das Zentrale Impfzentrum auch mittels Ruftaxi 1011 ab der Haltestelle Kirchheim Rathaus zu erreichen. Die regelmäßige Anbindung an die Haltestelle Kirchheim Rathaus ist aus der Innenstadt und vom Hauptbahnhof über die Straßenbahnlinie 26 und die Buslinie 33 gewährleistet.
 

Lockdown bis Ende Januar verlängert

Alles wichtige zu den aktuellen Corona Maßnahmen.

Stand: 07.01.2021, 09:00 Uhr

Weiter hohe Infektionszahlen und eine Beschleunigung der Ansteckungen durch Mutationen des Corona-Virus machen es unablässig, die Corona-Maßnahmen der vergangenen Wochen zunächst bis Ende Januar zu verlängern und teilweise nachzuschärfen.

Bund und Länder haben sich am 5. Januar grundsätzlich auf folgendes geeinigt:

  • Die bestehenden Maßnahmen werden bis 31. Januar 2021 verlängert. In Baden-Württemberg bleiben die Ausgangsbeschränkungen weiter bestehen.
  • Private Zusammenkünfte sind nur noch im Kreis des eigenen Hausstandes und höchstens mit einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich. Kinder unter 14 werden dabei – anders als in den vergangenen Wochen – mitgezählt.
  • Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Schulen hat eine herausragende Bedeutung für die Bildung der Kinder und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Einschränkungen im Schulbetrieb bleiben nicht ohne Folge für die Bildung und die soziale Teilhabe der Kinder und Jugendlichen. Dennoch müssen bei der Abwägung die von den Ländern ergriffenen Maßnahmen auch in diesem Bereich bis Ende Januar verlängert werden. Für Baden-Württemberg bedeutet das: Für alle Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen gibt es bis Ende Januar keinen Präsenzunterricht. Für die Abschlussklassen sind Sonderregeln möglich. Auch in den Grundschulen findet zunächst kein Präsenzunterricht statt. Dort lernen die Kinder mit Materialien. Die Kitas bleiben zunächst geschlossen. Unser Ziel ist es allerdings, Kitas und Grundschulen ab dem 18. Januar wieder zu öffnen. Voraussetzung ist, dass wir kommende Woche Klarheit über die Infektionszahlen haben und es die Pandemieentwicklung zulässt.
  • Kantinen werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Ausgabe von Speisen soll ausschließlich für den Verzehr außerhalb der Kantinen-Räumlichkeiten erfolgen, sofern es die betrieblichen Abläufe zulassen.
  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten, großzügige Home-Office-Möglichkeiten zu schaffen, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
  • Der Bund wird gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für zehn zusätzliche Tage pro Elternteil beziehungsweise 20 Tage bei Alleinerziehenden gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Betreuung der Kinder zuhause gelten, wenn Kitas und Schulen wegen der Pandemie geschlossen sind.
  • In Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200 sollen weitere lokale Maßnahmen ergriffen werden. So soll der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort beschränkt werden, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Baden-Württemberg plant aktuell, das nicht umzusetzen, da das Land die Regelung zunächst auf Umsetz- und Kontrollierbarkeit prüft.
  • Alten- und Pflegeeinrichtungen sind in der Verantwortung, die umfassende Umsetzung der Testanordnung des Bundes sicherzustellen. Dazu gehört, dass Bewohnende und Mitarbeitende mehrfach die Woche verpflichtend per Schnelltest getestet werden müssen. Besuchende aus Regionen mit erhöhter Inzidenz müssen vor Betreten der Einrichtung ebenfalls mittels Schnelltest getestet werden. Bund und Länder unterstützen die Einrichtungen dabei organisatorisch stärker. Dies gilt für Einrichtungen der Behindertenhilfe.
  • Den Eintrag von pandemieverschärfenden Mutationen wie die Variante B.1.1.7 aus Großbritannien gilt es möglichst stark einzudämmen. Daher soll auch in Deutschland bei Proben verstärkt das Erbgut des Virus sequenziert werden, um Mutationen zu erkennen und durch priorisierte Nachverfolgung und Quarantäne die Ausbreitung im Keim zu unterbinden. Die Bundespolizei wird bei Einreisen aus Gebieten, in denen solche Mutationen verbreitet sind, die Einhaltung der Einreisebestimmungen verstärkt kontrollieren. Die Länder stellen sicher, dass die Einhaltung der Quarantäne ebenfalls eng kontrolliert wird.
  • Bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland aus einem Risikogebiet soll eine Testpflicht eingeführt werden. Der Test kann 48 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Einreise stattfinden. Die zehntägige Quarantänepflicht bleibt weiterbestehen und kann auch weiterhin erst nach frühestens fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test beendet werden.
  • Die vollständige Auszahlung der Novemberhilfen beginnt am 10. Januar 2021. Die Anträge für die Dezemberhilfe sind bereits seit Mitte Dezember möglich und erste Abschlagszahlungen wurden bereits angewiesen. Bei der Überbrückungshilfe III sollen Abschlagszahlungen möglich sein. Reguläre Auszahlungen sollen im 1. Quartal 2021 erfolgen.

Die entsprechenden Corona- Verordnungen werden zum Wochenende durch das Land angepasst.

Nachstehend finden Sie noch eine Übersichtsgrafik mit allen Informationen zusammengefasst:

Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg
Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

Im Rhein-Neckar-Kreis wird am kommenden Sonntag, 27. Dezember, mit den ersten Impfungen begonnen

Impfberechtigte können zeitnah via Internet, App oder telefonisch einen Termin buchen Impfberechtigung wird geprüft

Stand: 23.12.2020, 17:00 Uhr

Foto: Rhein- Neckar-Kreis

Einen Tag vor Heiligabend hat Landrat Stefan Dallinger eine frohe Botschaft für alle Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg parat: „Wir können am kommenden Sonntag, 27. Dezember, mit den ersten Impfungen loslegen. Es zahlt sich aus, dass wir in unserem Zentralen Impfzentrum rechtzeitig alle Vorbereitungen abgeschlossen haben und startklar sind. Das ist ein echter Hoffnungsschimmer in dieser Pandemie – und mit dem Impfstoff sind wir erstmals in der Lage agieren statt nur reagieren zu können“, betont der Landrat.

Bekanntermaßen sieht die Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg Zentrale Impfzentren (ZIZ) sowie im zweiten Schritt die Errichtung von Kreisimpfzentren (KIZ) vor. Der Betrieb der Impfzentren erfolgt auf Basis eines Betreibervertrages zwischen den Stadt- und Landkreisen sowie dem Land Baden-Württemberg. Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat dabei die Verantwortung für das ZIZ im ehemaligen Supermarkt auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village in Heidelberg übernommen, wo nun am kommenden Sonntag mit den Impfungen gestartet wird.
 
Priorisierung basiert auf Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission
„Anfänglich steht bekanntlich nur eine sehr begrenzte Menge Impfstoff zur Verfügung. Die Priorisierung der Impfung erfolgt auf Basis der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Diese baut auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut auf“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Höchste Priorität haben Personen, die über 80 Jahre alt sind, Bewohnende sowie Mitarbeitende in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten und Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko bzw. Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln.
 
Bereits aus der Priorisierung lässt sich ableiten, dass die Impfung von Bewohnerinnen und Bewohnern stationärer Alten- und Pflegeheime sowie dem Personal sehr wichtig ist. „Daher sind sogenannte Mobile Impfteams organisatorisch an die Impfzentren angegliedert, um die Impfungen – ähnlich wie im Frühjahr bei der Flächentestung unseres Gesundheitsamtes – direkt vor Ort in den Einrichtungen zu ermöglichen“, erläutert Kuss.
 
Mobile Impfteams starten am Sonntag – zuständig für ein großes Gebiet
Die Mobilen Impfteams des ZIZ Heidelberg sind neben Einrichtungen im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg auch zuständig für die Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen im Neckar-Odenwald-Kreis und im nördlichen Kreis Karlsruhe. Die Ermittlung der impfwilligen Bewohnenden sowie die entsprechende Aufklärung und Einbeziehung von Betreuerinnen und Betreuern braucht natürlich einen gewissen zeitlichen Vorlauf. „Aus diesem Grund haben wir bereits die stationären Einrichtungen um entsprechende Mitwirkung gebeten. Erste Rückmeldungen haben wir schon erhalten“, so Kuss weiter. Daher können schon an diesem Sonntag die Mobilen Impfteams die ersten Alten- und Pflegeeinrichtungen in der Region anfahren.
 
Impfberechtigung wird im ZIZ geprüft
Weitere impfberechtigte Personen können via Internet, App oder telefonisch selbst einen freien Termin wählen und buchen. Die technischen Möglichkeiten dazu sollen noch im Lauf der kommenden Woche freigeschaltet werden. „Es macht aber keinen Sinn, sich einen Termin zu sichern, wenn man von der Priorisierung her noch nicht an der Reihe ist. Die Impfberechtigung wird in den Impfzentren geprüft und wenn sie nicht vorliegt, wird die Person auch nicht geimpft“, stellt der Leiter des ZIZ in Heidelberg, Christoph Schulze, klar.
 
„Die Corona-Impfung ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die wir nur meistern können, wenn alle an einem Strang ziehen. Es ist wichtig, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich impfen zu lassen und eine möglichst große Akzeptanz zu schaffen. Nur mit einer hohen Impfquote können wir es schaffen, die Pandemie einzudämmen“, so Landrat Stefan Dallinger.

Gesundheitsamt: Auch über die Feiertage wird gegen die Pandemie gekämpft / Gesonderte Erreichbarkeit der Hotline an den Feiertagen

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Stand: 22.12.2020, 12:00 Uhr

Foto: Stadt Eppelheim

An den bevorstehenden Feiertagen gelten für die Corona-Hotline und die Corona-Test-Center gesonderte Öffnungszeiten, gibt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises bekannt, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist.
 
Personen, die Fragen rund um das Coronavirus bzw. eine Testung auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 haben, erreichen die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 an Heiligabend von 7.30 bis 14 Uhr und an den beiden Weihnachtsfeiertagen sowie am Sonntag jeweils von 9 bis 16 Uhr. Am Silvestertag (Donnerstag, 31. Dezember) sind die Mitarbeitenden von 7.30 bis 14 Uhr und am Neujahrstag (1. Januar) von 11 bis 18 Uhr erreichbar. Am Feiertag „Heilige Drei Könige“ (6. Januar) ist die Hotline von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten (werktäglich 7.30 bis 18 Uhr, an den Wochenenden 9 bis 16 Uhr).

Generell wird im Gesundheitsamt, insbesondere in der Hotline, der Kontaktpersonennachverfolgung und der Ermittlung, über die Feiertage durchgearbeitet. „Ich danke allen Mitarbeitenden dort von ganzem Herzen für den unermüdlichen Einsatz“, lobt Landrat Stefan Dallinger.
 
Generell besteht auch an den Feiertagen die Möglichkeit sich testen zu lassen. Zutritt zu den Abstrichzentren erhalten allerdings nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung des Gesundheitsamtes einen Code erhalten haben. „Vor einer Testung ist daher eine telefonische Rücksprache mit unserem Gesundheitsamt zwingend erforderlich“, sagt der stellvertretende Amtsleiter Dr. Andreas Welker.
 
Wer befürchtet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte umgehend die Hotline des Gesundheitsamts unter der Telefonnummer 06221/522-1881 kontaktieren.
 
Weitere Informationen auch unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus.
 

Gemeinsame Kraftanstrengung erfolgreich: Zentrales Impfzentrum auf PHV in Heidelberg ist betriebsbereit

Pressemitteilung des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis vom 17. Dezember 2020

Stand: 17.12.2020, 12:00 Uhr

Foto: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Das zentrale Impfzentrum (ZIZ) für die Rhein-Neckar-Region auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village ist betriebsbereit. Sobald ein Impfstoff zur Verfügung steht, können im ehemaligen Supermarkt der 2014 geräumten US-Siedlung täglich bis zu 1500 Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden. Vertreter des Rhein-Neckar-Kreises, der Stadt Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) zeigten bei einem Medientermin am Mittwoch, 16. Dezember, die Räumlichkeiten und erklärten die Abläufe im Impfzentrum.

„Wir haben Wort gehalten und den vom Land als Starttermin avisierten 15. Dezember realisiert. Die Zusammenarbeit mit unseren beiden Partnern, der Stadt Heidelberg und dem Universitätsklinikum, hat hervorragend geklappt und das Ergebnis sehen Sie vor sich: Das Zentrale Impfzentrum kann nun sofort in Betrieb genommen werden. Ich danke allen Mitwirkenden für diese gemeinsame und erfolgreiche Kraftanstrengung. Das Impfzentrum ist ein echter Lichtblick für alle Bürgerinnen und Bürger, denn nun ist sichtbar, dass das Impfen bald Realität wird“, sagte Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. Der Kreis wird das ZIZ künftig im Auftrag des Landes betreiben.
 
Die Stadt Heidelberg kümmerte sich um die Ertüchtigung des Gebäudes und die notwendige Infrastruktur. „Ich bin sehr zufrieden, dass Stadt, Kreis und Klinikum diesen Standort in kürzester Zeit aufbauen konnten. Stadtwerke, Fachämter, Feuerwehr, THW und viele mehr haben quasi Tag und Nacht an der Infrastruktur gearbeitet. Es war wichtig, dass das Impfzentrum nahe am Universitätsklinikum mit all seiner Expertise bleibt – dafür habe ich mich intensiv eingesetzt. Wir haben nun die Voraussetzungen geschaffen, um schnell viele Menschen impfen zu können. Das ist ein enormer Schritt zurück in ein Leben, wie wir es vor der Pandemie kannten“, bekräftigte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.
 
„Das Universitätsklinikum Heidelberg unterstützt die Impfstrategie der Landesregierung mit medizinischer Expertise und der großen Erfahrung unserer Krankenhausapotheke im Umgang mit sensiblen Wirkstoffen. Aktuell rechnen wir damit, dass in der Rhein-Neckar-Region zunächst der Impfstoff der Firmen BioN-Tech/Pfizer zum Einsatz kommen wird. Hierbei handelt es sich um einen wirksamen mRNA-Impfstoff, der die Anwender jedoch vor logistische Herausforderungen stellt. Da dieser Impfstoff bei circa minus 80 Grad gelagert und transportiert werden muss, wird er zunächst in speziell überwachten Tiefkühlschränken am UKHD zwischengelagert und dann nach Bedarf und in lückenloser Wahrung der Kühlkette an das ZIZ ausgeliefert. Vor der Anwendung muss der Impfstoff aufgetaut und anschließend mit isotonischer Kochsalzlösung ,aufgefüllt‘ werden. Die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit mit Landratsamt und der Stadt Heidelberg beim Aufbau des ZIZ zeigt uns erneut, dass die Region in der Krise fest zusammenhält und wir sind froh, unseren Beitrag leisten zu können“, ergänzte Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.
 
Bei einem Rundgang durch das Gebäude erläuterte Christoph Schulze, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, die Abläufe und die einzelnen Stationen. Nach der Anmeldung, wo unter anderem Termin (ohne bekommt man keinen Zutritt) und Impfberechtigung kontrolliert werden, geht es direkt weiter in eine Registrierungskabine. Hier werden die Daten der Impflinge erfasst.
Danach findet eine Gruppenaufklärung für bis zu acht Personen in einer größeren Kabine statt, in der ein kurzes Informationsvideo über diese Schutzimpfung gegen das Coronavirus gezeigt wird. Anschließend geht es in eine Einzelkabine zu einem Arzt. Wenn der Impfling schriftlich sein Einverständnis zur Impfung gegeben hat, kann er sich in die nächste Einzelkabine begeben, in welcher medizinisches Fachpersonal die Spritze mit dem Impfstoff verabreicht. Nach dem „Pieks“ sollen die Geimpften noch in einem Wartebereich Platz nehmen – im Fall gesundheitlicher Beschwerden steht ein Sanitätsbereich zur Verfügung. „Die Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg rechnet mit mindestens 1500 Impfungen pro Tag in jedem ZIZ. Mit unseren 16 Impfkabinen und dem Personaleinsatz können wir diese Vorgabe locker einhalten“, zeigte sich ZIZ-Leiter Christoph Schulze optimistisch.
 
Am Ende des Rundgangs betonten Landrat Dallinger, Oberbürgermeister Prof. Würzner und UKHD-Vorstandsvorsitzender Prof. Autenrieth Prof. Autenrieth, wie wichtig eine hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist: „Jeder zugelassene Impfstoff hat ein sehr umfangreiches Prüf- und Testverfahren hinter sich. Die Bevölkerung kann sich darauf verlassen, dass die Präparate wirksam und sicher sind. Der Weg zurück in die Normalität führt nur über die Impfung – daher ist es ungemein wichtig, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen, sobald Termine für sie zur Verfügung stehen.“
 

Hintergrundinfos zum ZIZ:

- Grundfläche: ca. 3700 Quadratmeter
- Verlegte Kabel: rund 50 Kilometer
- Ausstattung: 35 Schreibtische, 45 kleinere Tische, rund 300 Stühle
- 16 Impfkabinen
- 13 Ärzte und 12 medizinische Fachangestellte sind ständig vor Ort
- Betriebszeiten: täglich von 7 bis 21 Uhr

Damit kann bei entsprechender Verfügbarkeit des Impfstoffs die Vorgabe des Landes (1500 Impfungen pro Tag) erfüllt werden
- Vom ZIZ aus starten auch die 5 mobilen Impfteams (jeweils à 3 - 4 Personen)
- Geplanter Personaleinsatz bei Vollauslastung: bis zu 100 Personen im Zwei-Schicht-System
 
Informationen zur Impfstrategie des Landes Baden-Württemberg:
https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/presse-mitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-corona-impfstrategie/
 
FAQ des Robert Koch-Instituts zur Corona-Impfung:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Bürgerforum Corona

Stand: 16.12.2020, 11:15 Uhr

Bild: Fotolia

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die Landesregierung mit vielen Regelungen alles getan, um die Pandemie einzudämmen. Die Einschätzung zur Pandemie-Lage wandelt sich wöchentlich. Erkenntnisse zu dem neuartigen Corona-Virus ändern sich fast genauso schnell und es kommen neue hinzu. In dieser Situation möchte die Landesregierung rund 40 bis 50 zufällig ausgewählte Menschen in einem Bürgerforum Corona zusammenbringen.

Hier gehts zum Beteiligungsportal (klick)

Zweite Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung

Stand: 16.12.2020, 11:00 Uhr

Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg

Mit Beschluss vom 15.12.2020 hat die Landesregierung auf Basis der Beschlüsse der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs mit der Bundeskanzlerin vom 13.12.2020 die Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert.

Die Lockdown-Maßnahmen, die zum bereits bekannten § 1a CoronaVO hinzutreten, sind nunmehr in den §§ 1b – 1h CoronaVO aufgeführt:

- §1b CoronaVO Weitergehende Untersagungen und Einschränkungen von Ansammlungen und Veranstaltungen
- § 1c CoronaVO Ausgangsbeschränkungen
- § 1d CoronaVO Weitergehende Betriebsuntersagungen und Einschränkungen von Einrichtungen- § 1e CoronaVO Alkohol- und Pyrotechnikverbot
- § 1f CoronaVO Einstellung des Betriebs von Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
- § 1g CoronaVO Beschränkung von Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften zur Religionsausübung sowie von Veranstaltungen bei Todesfällen
- § 1h CoronaVO Einschränkungen für Krankenhäuser, Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf und ambulante Pflegedienste

Ein aktualisierter Fragenkatalog mit entsprechenden Antworten ist auf den Seiten des Landes unter folgendem Link abrufbar:
 
FAQ Corona-Verordnung: Baden-Württemberg.de (baden-wuerttemberg.de)

Die aktuelle CoronaVO steht Ihnen nachstehend zum Download zur Verfügung:

Typ Name Datum Größe
pdf 201215 Zweite VO der LReg zur Aenderung der CoronaVO.pdf 16.12.2020 158,6 KB

Vorgezogene Weihnachtsferien 2020/21 der Stadtbibliothek Eppelheim!

Stand: 15.12.2020, 17:00 Uhr

Die Bibliothek hat aufgrund des harten Lockdowns im Land die Weihnachtsferien 2020/21 vorgezogen: von Mittwoch, den 16.12.2020 bis vorerst Sonntag, den 10.01.2021 bleibt die Bibliothek komplett geschlossen.
Voraussichtlich erster Öffnungstag im neuen Jahr 2021 ist Montag, der 11.01.2021.
Je nach Stand der Dinge und eventuellen neuen Corona-Beschlüssen von Bund und Land Anfang 2021 kann sich die Öffnung der Bibliothek im neuen Jahr auch verzögern.

Wichtige Hinweise:

Der Briefkasten der Stadtbibliothek ist über die kompletten Weihnachtsferien geschlossen, es können daher keine Medien über den Briefkasten abgegeben werden. Bitte auch keine Medien vor der Bibliothek abstellen – Entleiher*innen haften für entliehen Medien!

Damit die Weihnachtstage und der Start ins neue Jahr etwas entspannter geschehen kann, verlängert die Stadtbibliothek ALLE Medien (egal welcher Medienart), die zw. dem 16.12.2020 und dem 29.01.2021 fällig wären, pauschal bis Samstag, den 30.01.2021. Somit muss sich bis Ende Januar kein Leser und keine Leserin Sorgen wegen Abgabefristen machen!

In der Zeit vom 16.12.2020 bis vorerst zum 30.01.2021 werden auch KEINE Mahnungen berechnet und versandt werden!

Das Team der Stadtbibliothek Eppelheim wünscht allen Nutzer*innen eine besinnliche und gesunde Weihnachtszeit und einen guten und ruhigen Start ins neue Jahr!

Bund und Länder einigen sich auf Lockdown ab 16. Dezember

Stand: 14.12.2020, 10:00 Uhr

Aufgrund der wieder exponentiell steigenden Infektionszahlen und der zunehmend höchst kritischen Situation in den Krankenhäusern haben sich Bund und Länder auf weitgehende Maßnahmen verständigt, um eine weitere Eskalation der Infektionen zu verhindern.

Die wichtigsten Informationen hierzu finden Sie in nachstehender Übersicht (Quelle Staatsministerium BW):

Erste Änderungsverordnung der Landesregierung zur Änderung der 5. CoronaVO notverkündet

Stand: 12.12.2020, 12:00 Uhr

Bild: Staatsministerium Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat die erste Änderungsverordnung der Landesregierung zur Änderung der 5. CoronaVO notverkündet. Die Änderungen treten bereits heute, am 12.12.2020 in Kraft. Neu gefasst wurde u. a. der § 1 a, welcher bis einschließlich dem 9. Januar 2021 den übrigen Regelungen der CoronaVO und den aufgrund dieser Verordnung erlassenen Rechtsverordnungen vorgeht, soweit diese abweichende Vorgaben enthalten.

Insbesondere folgende Regelungsinhalte wurden normiert:

  • § 1a Abs. 2: Landesweite Ausgangsbeschränkungen zur Nachtzeit - der Aufenthalt außerhalb der Wohnung ist in der Zeit von 20:00 bis 05:00 Uhr nur aus folgenden triftigen Gründen erlaubt:
    - der Besuch von Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absatz 4 (hierzu zählen auch kommunale Gremien) und des § 12 Absätze 1 und 2 (Nr. 1),
    - die Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst (Nr. 2), mit abgedeckt sind auch die An- und Rückfahrt von Beschäftigungsort.
    - die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen (Nr. 3)
    - die Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich (Nr. 4), 
    - die Begleitung und Betreuung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen (Nr. 5)
    - Handlungen zur Versorgung von Tieren (Nr. 6), Hierzu zählt auch bspw. das normale Ausführen eines Hundes.
    - der Besuch von Schulen, Kindertagesstätten und beruflichen sowie dienstlichen Bildungsangeboten (Nr. 7)
    - der Besuch von Veranstaltungen des Studienbetriebs im Sinne des § 13 Absatz 4 (Nr. 8)
    n der Zeit vom 23. bis 27. Dezember 2020 der Besuch von Ansammlungen und privaten Veranstaltungen, soweit solche nach § 9 Absatz 1 zulässig sind und (Nr. 9),
    -sonstige vergleichbar gewichtige und unabweisbare Gründe (Nr. 10).
  • § 1 a Abs. 3: Landesweite Ausgangsbeschränkungen zur Tageszeit - der Aufenthalt außerhalb der Wohnung ist in der Zeit von 05:00 bis 20:00 Uhr nur aus folgenden triftigen Gründen erlaubt:
    - den dargestellten triftigen Gründen zur Nachtzeit.
    - der Besuch von nicht nach § 13 für den Publikumsverkehr geschlossenen Einrichtungen (Nr. 1),
    - der Besuch von im Präsenzbetrieb durchzuführenden Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen (Nr. 2),
    - der Besuch von Ansammlungen und privaten Veranstaltungen im privaten Raum, soweit solche nach § 9 Absatz 1 Nummer 2 zulässig sind (Nr. 3),
    - der Besuch von sonstigen Veranstaltungen, soweit diese nach § 10 Absatz 3 zulässig sind (Nr. 4),
    - der Besuch von Versammlungen im Sinne des § 11 (Nr. 5),
    - Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im selben Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts (Nr. 6).

Sowohl zur Ausgangsbeschränkung zur Tages- als auch zur Nachtzeit weisen wir daraufhin, dass nicht auf die eigene Wohnung abgestellt wird, sondern nur „der Wohnung. Damit ist gewährleistet, dass auch private Zusammenkünfte (bspw. vom nicht im selben Haushalt wohnendem Lebenspartner) über Nacht stattfinden können.

  • § 2 Abs. 4: Ausschank- und Konsumverbot: Der Ausschank und Konsum von Alkohol ist an öffentlichen Orten, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt. 

Weitere Informationen sowie FAQ’s zur neuen CoronaVO finden Sie unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/.

Nachstehend finden Sie die CoronaVO zum Download:

Typ Name Datum Größe
pdf 2020-12-11 CoronaVO konsolidierte Fassung ab 201212.pdf 12.12.2020 274 KB

Baden-Württemberg erlässt landesweite Ausgangsbeschränkungen

Stand: 11.12.2020, 19:00 Uhr

Aufgrund der sich extrem verschärfenden pandemischen Lage hat das Kabinett heute weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Dazu zählen vor allem Ausgangsbeschränkungen, die ab dem 12. Dezember in Kraft treten.

Hier finden Sie eine Übersicht was nun zu beachten ist (Quelle: baden-württemberg.de):

Ausgangsbeschränkungen bei Nacht (20 Uhr bis 5 Uhr)
Ausgangsbeschränkungen bei Tag (5 Uhr bis 20 Uhr)
Weitere Maßnahmen

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/alle-meldungen/meldung/pid/baden-wuerttemberg-erlaesst-landesweite-ausgangsbeschraenkungen/

Positiver Covid19-Fall im Kindergarten Friedrich-Fröbel

Gemeinsame Pressemitteilung der evangelischen Kirche und der Stadt Eppelheim

Stand: 08.12.2020, 13:30 Uhr

Kindergarten Friedrich-Fröbel (Foto: evangelische Kirchengemeinde)

Im Kindergarten Friedrich-Fröbel, Otto-Hahn-Straße 1a, 69214 Eppelheim, wurde ein Kind positiv auf das Corona-Virus getestet.

Aus diesem Grund müssen zwei Kindergarten-Gruppen vorübergehend geschlossen werden. Betroffen sind 43 Kinder und deren Erzieherinnen (acht Personen). Alle Kinder und Erzieherinnen, die als Kontaktperson Kategorie 1 zählen, befinden sich in häuslicher Quarantäne bis einschließlich 11. Dezember und werden getestet.

Sollten die Testungen negativ ausfallen, kann eventuell die Betreuung zeitnah wiederaufgenommen werden. Diese Entscheidung liegt beim Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises.
Die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt, der evangelischen Kirche als Träger der Einrichtung, betroffenen Personen und der Stadt Eppelheim funktioniert reibungslos.

Allgemeinverfügung

zur Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19 und Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2.

Stand: 07.12.2020, 11:30 Uhr

Symbolbild: Stadt Eppelheim

Ergänzend zur Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg wird im Kreisgebiet eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese regelt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)  in Warteschlangen. Also immer dann, wenn mehr als eine Person auf etwas wartet, wie z.B. das Warten auf die Essensbestellung oder vor einem Ladengeschäft.

Wenn Sie etwas abholen, bringen oder auf jemanden warten und sind dabei nicht ganz allein vor Ort, tragen sie also immer eine MNB. Es wird zudem nun zur Pflicht auf dem Wochenmarkt und vergleichbaren Märkten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bitte beachten Sie dies bei Ihrem Besuch des Eppelheimer Wochenmarktes am Mittwoch.

Nachstehend finden Sie die Allgemeinverfügung zum Download:

Typ Name Datum Größe
pdf 2020-12-07 Allgemeinverfügung Eppelheim.pdf 08.12.2020 186,8 KB

Video: Ansprache der Bürgermeisterin zur Corona-Lage und Adventszeit

Stand: 05.12.2020, 14:30 Uhr

Nachstehend finden Sie ein Video von Bürgermeisterin Patricia Rebmann zur Corona-Lage und Adventszeit.

Den textlichen Inhalt finden Sie nochmals darunter zum nachlesen. 

Redetext:

Liebe Eppelheimerinnen und Eppelheimer,
 
die Pandemie begleitet uns nun schon eine lange Zeit. Zu lange, um es gelassen wegzustecken. Die Situation betrifft uns alle sehr persönlich und emotional. Den wirtschaftlichen Schaden können wir noch gar nicht richtig messen.

Leider sind auch in Eppelheim und dem ganzen Rhein-Neckar-Kreis die Infektionszahlen weiterhin hoch. Solange dies so bleibt, werden wir keine Lockerungen erwarten können. Daher ist es wichtig, dass wir uns alle an die vorgegebenen Beschränkungen halten.
Es wird viel über Zusammenhalt und Solidarität gesprochen in dieser für uns schwierigen Zeit. Genau jetzt zeigt sich wie wir uns in Situationen verhalten, die Gemeinschaft erfordern. Jetzt zeigt sich inwieweit wir bereit sind die Last gemeinsam zu tragen. Und es ist für Einzelne eine sehr drückende, schwere Last. Wenn ich sie Ihnen nur abnehmen könnte…

Mit dem Sozialfonds und dem Coronahilfsfonds des Vereinssprechers mildern wir finanzielle Hürden ab, allerdings müssen wir auch davon erfahren. Ermutigen Sie also gern weiterhin Menschen die in einer coronabedingten Notlage sind, dazu sich bei mir zu melden.

Die neuen Kontaktbeschränkungen sind durch die hohen Zahlen notwendig geworden. Aktuell dürfen sich im privaten Bereich nur noch zwei Haushalte treffen, insgesamt aber nicht mehr als fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitberechnet.
Im öffentlichen Raum besteht nun immer dann automatisch die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung, wenn mehrere Personen zusammentreffen, z.B. vor Geschäften und belebten Wegen. Sie gilt auch an allen Arbeitsplätzen, wenn der Abstand von 1,5 m zu Kolleginnen und Kollegen nicht eingehalten werden kann. Es ist aktuell das Wichtigste persönliche Kontakte weiter zu reduzieren, auch wenn es uns sehr schwer fällt.

Zu Weihnachten gibt es vom 23. Dezember bis 27. Dezember die Möglichkeit mit maximal 10 Personen zu feiern, dabei werden Kinder bis 14 Jahre nicht mitberechnet. Dies gilt jedoch nur, wenn es die Infektionslage zulässt. Also noch ein Grund mehr aktuell die Kontakte zu reduzieren.

Trotz aller Beschränkungen wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit und gerade jetzt erst recht eine große Weihnachtsvorfreude.

Bleiben Sie gesund!

 

Übersicht Beschlüsse von Bund und Länder für Dezember 2020

Stand: 01.12.2020, 12:30 Uhr

Grafik: Staatsministerium Baden-Württemberg

Die am 28. Oktober 2020 beschlossenen Maßnahmen für November werden bundesweit bis 20. Dezember 2020 verlängert und wie folgend beschrieben nachgeschärft.

  • Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich (gültig ab 1. Dezember 2020): 2 Haushalte, insgesamt nicht mehr als 5 Personen. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht und sind von dieser Regelung ausgenommen.
  • Ausnahmeregelung für die Kontaktbeschränkungen für die Weihnachtstage: Maximal 10 Personen aus dem engsten Familien- oder Freundeskreis. Kinder bis 14 Jahren zählen nicht und sind von dieser Regelung ausgenommen.
  • Regelung zu Silvesterfeuerwerk: Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sind untersagt. Kommunen werden Verbote für belebte Plätze oder Straßen aussprechen. Es wird grundsätzlich empfohlen, auf Feuerwerk an diesem Jahreswechsel zu verzichten.
  • Regelung für den Einzelhandel:
    • Geschäfte bis zu 800 m² ein Kunde pro 10 m² Verkaufsfläche.
    • Für Geschäfte mit mehr als 800 m² gilt ab dem 800. m² eine Grenze von einem Kunden pro 20 m².
    • Geschäfte mit weniger als 10 m² Verkaufsfläche weiterhin maximal ein Kunde.
    • Maskenpflicht vor den Geschäften und auf den Parkplätzen.
  • Weiterführende finanzielle Hilfen:
    • Novemberhilfe für temporär geschlossene Einrichtungen wird im Dezember fortgesetzt.
    • Überbrückungshilfen für Kultur-, Veranstaltungs- und Reisebranche, sowie Soloselbstständige bis Mitte 2021 verlängert.
  • Offenhalten der Schulen und Kindergärten hat weiterhin höchste Priorität. Daher wird die Test- und Ouarantänestrategie angepasst. Beginn der Weihnachtsschulferien wird auf 19. Dezember vorgezogen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit Kontakte vor Weihnachten zu beschränken, um die Gefahr einer Infektion für z.B. die Großeltern zu verringern.

Appell:
Trotz dieser Ausnahmeregelung appellieren wir an die Vernunft und das Verantwortungsbewußtsein jedes Einzelnen von Ihnen: Bitte vermeiden Sie nicht notwendige Kontakte und verringern so das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus. Reisen Sie auch jetzt in der Vorweihnachtszeit nicht - weder zu Verwandten noch zum Skifahren.

Änderungen der Corona-Verordnung des Landes zum 1. Dezember 2020

Stand: 30.11.2020, 16:30 Uhr

Grafik: Staatsministerium Baden-Württemberg

Die Maßnahmen aus dem November müssen bis in den Dezember verlängert und verschärft werden. Hier finden Sie die wichtigsten ab 1. Dezember 2020 geltenden Veränderungen im Überblick:

  • Maskenpflicht (§ 3 Abs. 1): Weitere Ausweitung der Maskenpflicht, u. a. gilt die Maskenpflicht verpflichtend vor Ladengeschäften sowie auf den diesen räumlich zugeordneten Parkflächen (Nr. 4).
    Grundsätzlich lässt sich konstatieren, dass jede Person in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen hat. Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten und Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Für Schulen gilt eine Maskenpflicht an allen weiterführenden Schulen auch im Unterricht.
  • Ansammlungen und private Veranstaltungen (§ 9): Nach Abs. 1 Nr. 2 darf sich eine Person (Ausgangsperson) mit Angehörigen aus dem eigenen Haushalt und mit den Angehörigen aus einem weiteren Haushalt sowie mit Verwandten in gerader Linie treffen, sofern sich insgesamt nicht mehr als 5 Personen treffen. Kinder dieser Haushalte bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres (d.h. einschließlich 14 Jahre) werden hierbei nicht mitgezählt. 
  • Während der Weihnachtsfeiertage - in der Zeit vom 23. bis 27. Dezember 2020 – sind Ansammlungen und private Veranstaltungen nur gestattet mit insgesamt nicht mehr als 10 Personen aus verschiedenen Haushalten; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.Darüber hinaus ist es in dieser Zeit ebenfalls gestattet entsprechende Übernachtungen zu Familienbesuchen in Beherbergungsbetrieben (Hotels etc.) wahrzunehmen
     

Die ab 1. Dezember gültige CoronaVO finden Sie nachstehend zum Download:

Typ Name Datum Größe
pdf 201130 5. CoronaVO.pdf 30.11.2020 256,2 KB

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/

Positiver Covid19-Fall im Kindergarten Sonnenblume

Stand: 30.11.2020, 14:00 Uhr

Kindergarten Sonnenblume (Foto: Evangelische Kirchengemeinde)

Im Kindergarten Sonnenblume wurde eine Erzieherin positiv auf das Corona-Virus getestet.

Aus diesem Grund muss eine Kindergarten-Gruppe vorübergehend geschlossen werden. Betroffen sind 19 Kinder und deren Erzieherinnen (fünf Personen). Alle Kinder und Erzieherinnen, die als Kontaktperson Kategorie 1 zählen, befinden sich bis einschließlich 7. Dezember in häuslicher Quarantäne.

Die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt, der evangelischen Kirche als Träger der Einrichtung, betroffenen Personen und der Stadt Eppelheim funktioniert reibungslos.

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