Brezeln, Kajaks und Lamas – 9a auf Klassenfahrt

Am 19 & 20. April ging die Klasse 9a auf Klassenfahrt in das Erlebniszentrum `Mühle Kolb´ in Zuzenhausen.Zum Glück hatten wir an diesen zwei Tagen tolles Wetter und alle ausgewählten Aktivitäten konnten ausgeführt werden.

Einstieg ins Kajak

Nachdem wir in Zuzenhausen angekommen waren und uns unsere Zimmer ansehen durften, ging es schon los mit der ersten Aktivität: Backen von Brezeln in einer kleinen Bäckerei. Wir kamen an der Backstube an und wurden sofort von freundlichen Mitarbeitern empfangen. Ein Bäcker, der bereits langjährige Erfahrung hatte, zeigte uns alle nötigen Maschinen für das Backen. Während der Einführung durften wir sogar das tägliche Ein- und Aus in diesem Beruf beobachten. Nach der Einführung durften auch wir selbst Hand anlegen und haben uns in Brezelformen ausprobiert. Ein paar Brezeln waren zwar missglückt, aber am Ende schmeckten sie alle gut.

Teigmaschine

Frau Kröger an Teigmaschine

Nach einem Mittagessen gefüllt mit sehr viel Brot starteten wir in eine neue Aktivität. Nach einer kurzen Fahrt in die Berge warteten schon neugierige Lama-Blicke auf uns. Dann ging es los mit der Lama-Wanderung. Jeweils vier Schüler durften sich mit einem Lama vergnügen. Auch wenn ein paar Lamas ein bisschen lauffaul oder einfach mal mürrisch waren und ein paar Luftsprünge gemacht haben, hatten wir dennoch sehr schöne Momente und viele Stunden vergingen mit lachenden Schülern, die vergeblich versuchten, die grasenden Lamas unter Kontrolle zu kriegen.

Lamas fertig für den Spaziergang

Mädchen mit Lamas

Lamas und 9a

Gegen acht Uhr abends machten wir eine Fackelwanderung, diese war leider nicht so aufregend, wie manche es sich zu Beginn vorgestellt hatten, aber für den einen oder anderen war es dennoch eine spannende Nacht gewesen. Nach einem ruhigen Spaziergang im Wald mit unserem Führer Sebastian gab er uns den Auftrag, nach irgendetwas Speziellem auf einem leeren Platz zu suchen und warnte uns, uns auf keinen Fall umzudrehen. Doch dies war nur eine Falle , in der uns eine andere Mitarbeiterin in einem gruseligen Kostüm von hinten erschreckte. Einige von uns erschraken sich und schrien auf, aber der Großteil hatte dies schon zuvor erwartet und blieb ruhig. Auf dem Weg zurück zündeten wir unsere Fackeln an und liefen durch Zuzenhausen. An der Mühle Kolb angekommen setzten wir uns ans riesige Lagerfeuer, genossen die angenehme Stimmung und plauderten. Die Nacht war lang und so ging der erste Tag auch schon zu Ende.

Am nächsten Tag stand glücklicherweise schon die Sonne hoch am Himmel, passend zu unserer bevorstehenden Kajaktour. Diese war eine ziemlich nasse Angelegenheit für uns alle. Als wir am kleinen Fluss ankamen, wo auch unsere Kajaks warteten, durften wir zu zweit oder allein durch den ca. zwei Kilometer langen Fluss paddeln. Während dieser Fahrt gab es einige, die in den Fluss voller Insekten und Dornenbüsche stürzten, andere, die nicht gut mit ihrem Partner harmonierten und wenige, die sich gut durchkämpften und fast trocken und unversehrt ankamen.
Mit dem Kajak auf derElsenz
Leider war die Stimmung einiger Schüler der Klasse 9a nicht sehr gut nach dieser Kajaktour. Ein Schüler, der mit seinem Partner ins Wasser fiel, äußerte seine Meinung laut und offen: „Das war das Schlimmste, was ich jemals gemacht habe!“ Eine andere Schülerin wiederum, die sehr gut mit ihrer Partnerin vorankam, sagte: „ Diese Tour war das Lustigste, was wir in dieser kurzen Zeit gemacht haben.“ Bei der Heimfahrt hat sich die Laune vieler Schüler gebessert und am Ende waren alle schließlich einer Meinung: Die zweitägige Klassenfahrt war trotz einiger Ereignisse insgesamt ein sehr schönes Erlebnis.

Wiese bei der Mühle Kolb

Ende der Fackelwanderung amLagerfeuer

Text: Jaclin & Chaeyeon

Fotos: Sabine Kröger