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Kunst im öffentlichen Raum

An vielen öffentlichen Plätzen Eppelheims erkennt man interessante Kunstwerke. Am prominentesten sind sicherlich die Statuen von Hans Zimmermann am Wasserturmplatz exponiert. Sie erzählen von der Historie Eppelheims als sich die einfachen Leute als Maurer ihr Brot verdienten und Bäuerinnen ihre Stallhasen zum Tausch anboten. Etwas versteckter aber nicht unerheblicher sind die Statuen von Piet Sohl am Leonie Wild Platz. An diesem Platz der Ruhe, nahe des Friedhofes spielen Kinderfiguren an einem Brunnen und ein Reh kümmert sich um sein Kitz.

Die Kunstmeile am Konrad- Adenauer Ring erstreckt sich einen halben Kilometer lang und zeigt Skulpturen regionaler Künstler, die auf dieser Strecke eine Möglichkeit erhalten sollen, ihre Kunst langfristig öffentlich zu repräsentieren. Ortsansässigen Künstlern soll diese Chance natürlich auch nicht verwehrt bleiben: So findet sich am Günther Rühle Platz die Plastik Open Mindness von Dao Droste. In der Stadt aber auch in der gesamten Region verteilt, findet man auch zahlreiche Werke des ortsansässigen Bildhauer Günter Braun. Unter anderem gestaltete er den Altarraumgestaltung (Altar, Ambo, Sedile) der Josephskirche in Eppelheim.

Im sakralen Raum stark vertreten ist in Eppelheim der verstorbene Künstler Harry MacLean. Die Buntglasfenster der Pauluskirche wurden von ihm gestaltet, so das Rundfenster über dem Altar („Jesus, der gute Hirte“), das runde Westfenster („Ausgießung des Heiligen Geistes“) und „Michaelsfenster“, sowie zwei Rundfenster („Schöpfung“, „Speisung in der Wüste“) an dem Anfang der 1990er Jahre angebauten Gemeindehaus. In der katholischen Christkönigkirche ist die Glockenzier von ihm. Dank der Dauerleihgabe seiner Witwe Gisela, die nach wie vor in Eppelheim lebt, wurde das Mosaik "die Flötenspielerin" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wo es im ersten Stock des Rathauses zu sehen ist.

In öffentlichen Gebäuden  sind weiterhin Werke aus dem 2008 stattgefundenen Holzkunstsägetag zu betrachten. Zehn Künstler schufen an einem Sommertag im Eppelheimer Wald unter den Augen vieler Besucher aus reinen Eichenstämmen filigrane Kunstwerke. Die Siegerskulptur von Helmut Trölsch befindet sich heute im Rathaus.

Die Galerie im Rathaus

Das erste Obergeschoss des Rathauses fungiert als Ausstellungsfläche. Momentan sind Gemälde aus der Sammlung des Hasenmuseums zu betrachten. Jährlich finden aber auchSonderausstellungen zu besonderen Themen statt. In Gedenken an die verstorbene Eppelheimer Künstlerin und Ex- Stadträtin Martha Weber vergibt die Stadt ab 2014 den Martha-Weber-Gedächtnispreis an Eppelheimer Schülerinnen und Schüler, die in den Bildenden Künsten ein besonderes Talent zeigen. Die eingereichten Werke werden zum Jahresende in der Galerie gezeigt.

Sie sind Künstler und möchten gerne bei uns ausstellen?
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Verena Fabrizi, Tel. 06221/794404, E-Mail: v.fabrizi@eppelheim.de