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Nicht nur die Region um Eppelheim herum bietet viele attraktive Ausflugsziele, auch die Stadt selbst weist viele Plätze zum Verweilen an. Mitten in der Stadt, hinter der evangelischen Pauluskirche befindet sich der Stadtpark, der nicht nur einen schönen Wasserspielplatz sondern auch eine Liegewiese bietet.
Im Süden laden Felder mit Pferdekoppeln zu langen Spaziergängen oder Fahrradtouren ein; wer es etwas schattiger mag, kann sich in den Eppelheimer Wald zurückziehen und es sich auf einer Bank bequem machen.

Damit sich Zwei- und Vierbeiner auch weiterhin bei uns wohlfühlen, macht die Stadt  viel für den Umweltschutz.


In der Innenstadt wurden viele Pflanzbeete mit ausdauernden Blütenstauden bepflanzt, die zusammen mit den einjährigen Blumenwiesen für viele Insekten einen Anziehungspunkt darstellen. Bei Neuanpflanzungen in den Grünanlagen und im Straßenbegleitgrün werden einheimische Gehölze  bevorzugt angepflanzt, da sie Vögeln und anderen Wirbeltieren sowie Insekten Schutz und Nahrung bieten. Auf chemischen Pflanzenschutz wird in den Grünanlagen schon seit vielen Jahren verzichtet und es werden stattdessen standortangepasste Pflanzen verwendet.
Auf der Eppelheimer Gemarkung sind ca. 3,5 Hektar Fläche als gesetzlich geschützte Biotope vorwiegend im Eppelheimer Süden kartiert. Dabei noch nicht erfasst sind die seit der letzten Erhebung  von der Stadt Eppelheim ca. 3.800 m² neu gepflanzten Feldhecken, und die neu angelegten oder alten, wieder gepflegten Streuobstwiesen. So ist auf dem Gelände des Eppelheimer Wasserwerkes eine ca. 5.000 m² große Streuobstwiese mit Apfel- und Kirschbäumen, die traditionell gepflegt wird, zu finden. Als bis jetzt letzte Maßnahme wurde im Jahr 2013 im Neubaugebiet Lissgewann auf einer öffentlichen Grünfläche zum Feldrand eine mehrjährige Blumenwiese mit verschiedenen Wildobstbäumen angelegt. Streuobstwiesen weisen eine erstaunliche Artenvielfalt auf und sind dabei ein belebendes Landschaftselement für den Betrachter.
In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland wird seit dem Jahr 2010 auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube im Eppelheimer Süden ein Renaturierungsprojekt auf einer Fläche von ca. 3 Hektar zum Schutz und Erhalt eines Vorkommens der seltenen Kreuzkröte durchgeführt . Von dieser vielgestaltigen Maßnahme profitieren auch viele andere einheimische Pflanzen- und Tierarten, vor allem Eidechsen, Insekten wie Schmetterlinge und Wildbienen aber auch bestimmte Vogelarten und Säugetiere. Ohne eine gezielte Pflege dieser Fläche zur Erhaltung des schutzbedürftigen Zustandes wären nachhaltige Erfolge jedoch nicht möglich. Die Stadt Eppelheim ist deshalb in der Pflicht hier und an anderer Stelle das Schutzgut Natur mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu erhalten.   
Der kleine Eppelheimer Wald, auf einer Fläche von ca. 5 Hektar, besteht vorwiegend aus einheimischen Laubbäumen und wird forstwirtschaftlich nur sehr gering genutzt. So sind Eingriffe in den Baumbestand überaus selten und der Wald kann sich ungestört entwickeln. Angepflanzt in den frühen 80er Jahren ist er noch jung, so dass keine großen oder alten Bäume mit Nisthöhlen zu finden sind. Deshalb wurden viele Nisthilfen für verschiedene Vogelarten aufgehängt. Das Altholz wird belassen und abgestorbene Bäume werden nicht entfernt, um auch holzbewohnenden Insekten einen Lebensraum zu bieten.  Ein kleiner, umzäunter  Teich im Wald dient der Umwelterziehung  und wird von einer Projektgruppe, die allen Eppelheimer Kindern offensteht, regelmäßig besucht. Es kommen aber auch gerne  Kindergartengruppen und Schulklassen.  Als Rückzugsgebiet für viele Tier- und Vogelarten in der umliegenden landwirtschaftlich geprägten Feldflur hat der Eppelheimer Wald ebenso wie die Feldhecken eine besondere Bedeutung. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass hier von Besuchern Rücksicht auf die Natur genommen wird.