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Am vergangenen Sonntag wurde den Verstorbenen aus beiden Weltkriegen, den gefallenen Soldaten und den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. In der ganzen Region fanden Gedenkfeiern statt. In Eppelheim wurde bereits am Vorabend eine Gedenkfeier in der Friedhofskapelle abgehalten. Bürgermeisterstellvertreter Trudbert Orth sprach in seiner Rede von einem wichtigen Tag der zum Nachdenken und zur Reflexion aufrufen soll. Im Hinblick auf die derzeitige politische Lage in der Welt, den Machthaber in den USA, der Türkei und in Russland ist es umso wichtiger, den Frieden zu fördern und sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen. Er rief dazu auf: „Wir müssen Demokratie, Freiheit und Menschenrechte verteidigen!“ Pastoralreferentin Judith Schmitt-Helfferich sprach im Namen der beiden Kirchengemeinden und zitierte Dr. Leo Baeck: „Es liegt an uns, unsere Welt heller zu machen.“ Der Rabbiner ist in Posen geboren und erlebte zwei Weltkriege. Während des zweiten Weltkrieges überlebte er die Zeit in einem Konzentrationslager. Trotz dieser schrecklichen Erlebnisse in seinem Leben, ließ er keinen Platz für Wut und Hass zu. Für den musikalischen Rahmen der Gedenkfeier sorgte der gemischte Chor des Arbeitergesangsvereins Eintracht unter der Leitung von Jürgen Ferber. Die Feuerwehr und das Rote Kreutz hielten Ehrenwache. Bei der anschließenden Kranzniederlegung durch Bürgermeisterstellvertreter Orth und Pastoralreferentin Schmitt-Helfferich stand die Jugendfeuerwehr mit Fackeln Spalier. Mariella Morreale spielte auf der Trompete das Stück „Ich hatt´ einen Kameraden.

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Der Brückenneubau mit allen Teilbaustellen kommt dem Ende näher. Es dauert nicht mehr lange bis die Straßenbahn wieder durch Eppelheim fahren kann. Im Moment finden folgende Bauarbeiten an der Brücke und im anschließenden Teil der Hauptstraße parallel statt: Anbringung der Geländer an der Brücke, Landschaftsbau, Asphalt- und Pflasterarbeiten, Anbringung der Oberleitung und Kanalarbeiten in der Brückenstraße. Vor den Umbaumaßnahmen galt in der gesamten Hauptstraße ein eingeschränktes Haltverbot für PKWs. Während der Umbaumaßnahmen wurden gegenüber dem Wasserturmplatz sechs Parkplätze als Kurzzeitparkzone eingerichtet. Dies wurde möglich, da die technische Aufsichtsbehörde dem Individualverkehr während der Bauzeit gestattete den besonderen Gleiskörper als Fahrbahn zu nutzen. Diese Zwischenlösung wurde von der RNV und der technischen Aufsichtsbehörde allerdings nur für die Zeit der Baumaßnahmen geduldet und entfällt nach deren Beendigung. Danach ist das Befahren des besonderen Gleiskörpers wie in der Zeit vor den Baumaßnahmen verboten. Die Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass bei Begegnungsverkehr und einer der Hauptstraße entsprechenden Verkehrsstärke eine Fahrbahnbreite zwischen 7,50 Metern und 5,50 Meter eingehalten werden muss. Bei einem parkenden Auto verringert sich die vorhandene Restfahrbahnbreite für den Verkehr entscheidend. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, darunter auch Schwerlastverkehr sowie die Straßenbahn im Gegenverkehr, würden Parkplätze auf der Fahrbahn die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sowie den fließenden Verkehr stark beeinträchtigen. Die Eppelheimer Hauptstraße ist für Parkmöglichkeiten also grundsätzlich zu eng, das Unfallrisiko würde sich vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer, unverantwortlich erhöhen. Dies wurde von der Verkehrsbehörde Eppelheim zusammen mit der Verkehrspolizei des Polizeipräsidiums Mannheim vor Ort entsprechend geprüft. Folglich können die Kurzeitparkplätze aufgrund der Sicherheit und Ordnung sowie der Leichtigkeit des Verkehrs nicht eingerichtet werden. In der KW 47 sind Test- und Probefahrten der Straßenbahn geplant. In dieser Zeit können sich alle Verkehrsteilnehmer wieder an die Straßenbahn gewöhnen. Ab dem 9. Dezember 2018 wird die Straßenbahn ihren Regelbetrieb wieder aufnehmen. Mit Beginn der Testfahrten darf der besondere Gleiskörper nicht mehr befahren werden. Dadurch fallen die sechs temporären Parkplätze vor den Geschäften auf Grund der Straßenenge weg. Während der Testphase gilt das eingeschränkte Haltverbot auf der Hauptstraße. Zukünftig werden Falschparker, die dieses Haltverbot missachten, gebührenpflichtig verwarnt. Die Stadtverwaltung möchte die Hauptstraße auch nach Beendigung der Baumaßnahmen beleben und die Geschäfte unterstützen. Aktuell sucht die Verwaltung nach alternativen Parkmöglichkeiten für Kurzparker. Bürgermeisterin Patricia Rebmann überprüft alle Möglichkeiten, diese sind durch die gesetzlichen Vorgaben sehr stark begrenzt. Die Verkehrsbehörde steht hier auch im engen Austausch mit der RNV. Sie haben Ideen, Vorschläge oder Anregungen für die Verkehrssituation in der Hauptstraße? Teilen Sie uns diese gerne unter l.geffers@eppelheim.de mit.

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Der Gemeinderat der Stadt Eppelheim hat am 22. Oktober 2018 in öffentlicher Sitzung den vom Planungsbüro WSW aus Kaiserslautern erarbeiteten Entwurf des Lärmaktionsplans „Lärmaktionsplan Stufe 2“, Aktionsplan gemäß § 47 d Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), in der Fassung vom 08. Oktober 2018 gebilligt und die Durchführung der förmlichen Öffentlichkeitsbeteiligung beschlossen. Mit § 47 BImSchG besteht für die Stadt Eppelheim eine gesetzliche Verpflichtung zur Aufstellung und Aktualisierung eines Lärmaktionsplans, der mindestens alle 5 Jahre überprüft und erforderlichenfalls überarbeitet werden muss.  Im vorliegenden Entwurf des Lärmaktionsplans werden die rechtlichen Rahmenbedingungen genannt, die Ergebnisse der Lärmkartierung zusammengefasst und ein Maßnahmekonzept mit Aussagen zu Kosten und Nutzen der Maßnahmen vorgestellt. Im Rahmen des Aufstellungsverfahrens soll die Öffentlichkeit zu Vorschlägen für den Lärmaktionsplans gehört werden. Vor allem betroffene Bürgerinnen und Bürger sollen damit effektiv die Möglichkeit erhalten, an der Ausarbeitung und Überprüfung des Lärmaktionsplans mitzuwirken. Der Öffentlichkeit sowie den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange wird Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Der Lärmaktionsplan „Lärmaktionsplan Stufe 2“, Aktionsplan gemäß § 47 d BImSchG in der Fassung vom 08. Oktober 2018, liegt im Rathaus der Stadt Eppelheim, Schulstr. 2, 69214 Eppelheim, im Foyer vor dem Sitzungssaal im 2. Obergeschoss, in der Zeit  vom 05.11.2018 bis 19.11.2018 während der allgemeinen Dienststunden zur Einsichtnahme aus. LÄRMAKTIONSPLAN STUFE 2 AKTIONSPLAN GEMÄß §47d BUNDES-IMMISSIONSSCHUTZGESETZ Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen zum Planentwurf mit Maßnahmevorschlägen, Anmerkungen und Hinweisen zur Lärmaktionsplanung schriftlich oder mündlich zur Niederschrift geäußert werden. Zusätzlich zur Offenlage in den Diensträumen kann der Entwurf des Lärmaktionsplans mit Anlagen auch über www.eppelheim.de eingesehen werden.

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Am Freitagabend um 18:00 Uhr wurde die Ausstellung „Inklusion gelebt – erlebt – gezeichnet“ im Eppelheimer Rathaus eröffnet. Die Elterninitiative Rhein-Neckar „gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ präsentiert in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Projektgruppe Inklusion Werke von den drei Künstlern Lavinia Sergi, Helma Striffler und Henri Hirt. Die drei Künstler interpretieren das Thema Inklusion ganz unterschiedlich auf ihre Weise: Lavinia ist 1999 geboren und zeichnet ausdrucksstarke Figuren mit Brillen. Sie selbst trägt eine Brille auf Grund ihres geringen Sehvermögens. Helma kam durch die Schule zur Malerei. Ihre Werke sind auch in dem Buch „Inklusion ja! 20 Mutmachgeschichten“ veröffentlicht. Henri ist 15 Jahre alt und präsentiert seine „Nixklusionsmännchen“ sehr sparsam auf der Leinwand und doch sehr farbenfroh. Eröffnet wurde die Ausstellung von der Bürgermeisterin persönlich: „Die Freude die durch diese ausgestellten Bilder ein Lächeln in unsere Gesichter bringt, ist durchaus wesentlich. Hier ist besonders schön zu sehen, das sich die Mühe lohnt auch etwas zu wagen. Den Mut zu habe, etwas zu zeigen und dafür einen tollen Erfolg zu bekommen. Andere Menschen seid ihr ein Vorbild, weil ihr eben zeigt, dass vieles möglich ist“. Die Vorsitzende der Elterninitiative Kristin Ehrhardt und Mutter von Künstler Henri Hirt freute sich, dass nach den Stationen Ladenburg, Karlsruhe, Schwetzingen und Mannheim die Bilder jetzt auch in Eppelheim ausgestellt werden. Siegfried Köhler von der Projektgruppe Inklusion erwähnte die tolle Umsetzung in Kooperation mit der Stadtverwaltung. Die Reden wurden in Gebärdensprache übersetzt. Musikalisch wurde der Abend von dem Saxophon Quartett „Fetzisch Finger“, die mit „Oh happy Day“ oder „Hit the road, Jack!“, für eine tolle Stimmung sorgten, begleitet. Die farbenfrohen Werke sind bis einschließlich 18.05.2018 im Eppelheimer Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten zu bewundern. Kommen Sie vorbei – es lohnt sich, die farbenfrohen Werke anzuschauen.

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