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Partnerstädte der Stadt Eppelheim

Wilthen

Stadtwappen Wilthen

Zur ersten Partnerstadt Eppelheims wurde die Stadt Wilthen in der Lausitz. Im Jahre 1989 wurde diese Partnerschaft in Eppelheim und Wilthen beurkundet. Die Stadtverwaltung Wilthen erhielt Unterstützung beim Aufbau der neuen Verwaltungsstruktur, verschiedene Gruppen der beiden Städte treffen sich und besuchen die jeweilige Partnerstadt. Da Wilthen im landschaftlich reizvollen Gebiet der Lausitz liegt, fahren immer wieder Eppelheimer Bürgerinnen und Bürger in die Partnerstadt.
Wilthen ist vor allem für seinen Weinbrand berühmt, die Liköre und Brände der Firma "Wilthener" sind mittlerweile auch in hiesigen Kaufhäusern zu finden und in unserer Region beliebt.

Vértesacsa

Stadtwappen Vertesacsa

Der Kontakt zu dem ungarischen Dorf Vertésacsa - circa 50 km westlich von Budapest gelegen - entstand über die Ungarndeutschen, die nach dem 2. Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Nahezu 1500 Menschen, so viele Einwohner wie die Gemeinde heute zählt, mussten seinerzeit ihre Häuser und ihr Gut zurücklassen und binnen weniger Stunden in den Westen fliehen. Einige von ihnen landeten schließlich in Eppelheim.
Nach dem Fall der Mauer wurde der Kontakt zur alten Heimat wieder aufgenommen oder intensiviert, so dass heute ein reger Austausch herrscht. Neben der ungarischen Verwaltung wird eine deutsche Minderheitsverwaltung anerkannt. In der örtlichen Grundschule wird ab der ersten Klasse Deutsch unterrichtet.

Dammarie-les-Lys

Stadtwappen von Dammarie-le-Lys

1996 wurde in Eppelheim die Partnerschaft mit der französischen Stadt Dammarie-lès-Lys beurkundet und zunächst über einen Schüleraustausch mit der Humboldt-Realschule geebnet.
Dammarie liegt im Department "Seine et Marne" etwa 50 km südöstlich von Paris. Das Schloß Veaux-le-Vicomte, Fontainebleu mit seinem Barockschloss und der kleine Künstlerort Barbizon, der als Rückzugsort der Impressionisten bekannt geworden ist, sind von Dammarie aus schnell zu erreichen.
Seinen Namen verdankt Dammarie-lès-Lys der so genannten "Abbaye de Lys", die im Jahre 1248 von Blanka von Kastillien als Zisterzienserkloster gegründet wurde. Das Wappen zeigt links die goldene Lilien des französischen Königshauses, rechts die Attribute des Königshauses von Kastillien. Die Klosterruine ist heute noch erhalten und kann im Stadtpark von Dammarie besichtigt werden.

Montebelluna

Stadtwappen Montebelluna

Am 6. September 2008 wurde anlässlich des Palio in Montebelluna die Freundschaftsurkunde mit der italienischen Stadt bei Treviso (Venetien) unterzeichnet. Der Kontakt bestand jedoch schon viele Jahre zuvor und wurde über die gemeinsame Partnerstadt Dammarie-lès-Lys hergestellt. Schon bald besuchte man sich gegenseitig auf den jeweiligen Festen, wodurch auch die Idee zum Eppelheimer Heuwagenrennen entstand, das dem Palio in Montebelluna nachempfunden wurde.
Montebelluna ist durch seine Schuhproduktion bekannt, deren berühmtester Repräsentant die Firma Geox ist. Auch Roces, der Hersteller von Inlineskates, Schlittschuhen und Skischuhen, hat seinen Sitz in Montebelluna.

US Army Garrison Baden- Württemberg

Wappen der US Army Garnison Baden-Württemberg

Am 16. April 2011 unterzeichneten der damalige Kommandeur der United States Army Garrison Baden-Württemberg, Oberst Butcher und Bürgermeister Dieter Mörlein im Eppelheimer Rathaus eine Freundschaftsurkunde. Das Schriftstück besiegelte offiziell, was über Jahrzehnte bereits Tag für Tag praktiziert wurde. Die Angehörigen der US Army waren seit den 1950er Jahren als Freunde und Nachbarn in das Stadtleben integriert. Heidelberg als Sitz des Hauptquartiers für das US-Heer in Europa bildete den Kern einer Militärgemeinde mit zehntausenden Soldaten, Zivilangestellten und Familienangehörigen. Hunderte davon wohnten im Laufe der Jahre auch in Eppelheim und prägten die Stadt mit. Nach 68 Jahren endete 2013 die amerikanische Militärpräsenz in der Region. Als Abschiedsgeste und zum Dank für die enge Verbundenheit zwischen Eppelheim und dem US-Militär erhielt Bürgermeister Mörlein aus der Hand des letzten Kommandeurs der Garnison, Oberst DeCoster, am 7. Juni 2013 in einer feierlichen Zeremonie das letzte Sternenbanner, das über der nahen Patrick-Henry-Village geweht hatte. (Weitere Einzelheiten zur Geschichte des amerikanischen Militärs im Raum Heidelberg finden sie hier.)

Partnerschaftsprojekte

Städtepartnerschaften haben sich zum Ziel gemacht, sich kulturell und wirtschaftlich auszutauschen. Sinn und Zweck von Städtepartnerschaften ist das freiwillige Zusammenfinden von Menschen über Grenzen hinweg. Besonders junge Menschen können hiervon profitieren. Die Stadt Eppelheim hat es sich daher zum Ziel gemacht, den Austausch so breit gefächert wie möglich zu halten und diesen stetig zu beleben!