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Rathauschefin macht es dem Eppelheimer Carneval Club nicht leicht

Rathaussturm am 11.11.2018

Der Elferrat bei der ersten Aufgabe. (Foto: Stadt Eppelheim)

Es kamen so viel Besucher wie noch nie, um zu sehen, wie der Carneval Club versucht die Verwaltung zu Beginn der fünften Jahreszeit zu übernehmen. Bürgermeisterin Patricia Rebmann lies gleich zu Beginn verlauten: „Wer ins Rathaus will, braucht Durchhaltevermögen.“ Zusammen mit Stadträten und Mitarbeitern der Stadtverwaltung wehrte sie sich gegen den Rathaussturm. Fünf Aufgaben hatten Ehrenkonsul, Elferrat und Garde des Eppelheimer Carneval Clubs 1974 e.V. (ECC) zu meistern.

Allgemeinwissen steht auf dem Prüfstand. (Foto: Stadt Eppelheim)


Um in das Rathaus überhaupt erst einmal hinein zu gelangen, mussten die Elferräte einen imaginären Wassergraben überqueren. Dies geschah mit Hilfe von vier Kästen, bei dem der Boden nicht berührt werden durfte. Bei der zweiten Aufgabe vor dem Rathaussaal wurde die Wurfgenauigkeit beim Dosenwerfen auf die Probe gestellt. Als Verwaltungschefin hat man den Mitarbeitern sowie den Bürgern eine gewisse Führsorgepflicht. Diese wurde dadurch getestet, dass zwei Elferräte zusammengebundenen Armen und Händen gemeinsam ein Brot mit Butter und Käse belegen mussten. Als diese Aufgabe erfolgreich beendet war, wurde das Allgemeinwissen von Sitzungspräsident Jens Schneider und dem Elferrat abgefragt. In einem Quiz wurden die jeweiligen Partner von berühmten Paaren abgefragt. Die letzte Herausforderung bestand darin, dass Jens Schneider mit Feuerwehrhandschuhen und Schutzhelm in einem Ballonbad den Rathausschlüssel finden musste. Der Miniaturschlüssel wurde zuvor in einem der zahlreichen Ballons versteckt, die alle zum Platzen gebracht werden mussten.

Als der Rathausschlüssel gefunden wurde, kapitulierte Patricia Rebmann, jedoch mahnte sie den ECC an: „Versorgt mir die Eppler bis zum Aschermittwoch gut und passt mir ja auf meine Mitarbeiter auf.

Suche nach dem Schlüssel (Foto: Stadt Eppelheim)

Doch in seiner Rede kündigte Jens Schneider an, dass ab nun ein anderer Wind im Rathaus weht und der Verwaltungschefin ganz genau auf die Finger geschaut wird. An die Bürger gewandt führte er fort: „Mann und Frau grüßen sich in der Stadt ab sofort nur noch mit Helau.

Im Hinblick auf die kommenden Ereignisse wie die Einweihung der Autobahnbrücke und die Straßenbahn, freuen sich die Karnevallisten, dass dies in ihrer Amtszeit geschieht und machten Vorfreude auf etwas Besonderes: „Als Dank für unsere Brücke und den Straßenbahnverkehr setzten wir eine neue Veranstaltung an. Zum ersten Mal findet Fastnacht statt, wo man sie noch nie in Eppele gesehen hat.

(Erstellt am 23. November 2018)