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Bericht zum Volkstrauertag 2018

Am vergangenen Sonntag wurde den Verstorbenen aus beiden Weltkriegen, den gefallenen Soldaten und den Opfern des Nationalsozialismus gedacht.
In der ganzen Region fanden Gedenkfeiern statt. In Eppelheim wurde bereits am Vorabend eine Gedenkfeier in der Friedhofskapelle abgehalten.

Bürgermeisterstellvertreter Trudbert Orth sprach in seiner Rede von einem wichtigen Tag der zum Nachdenken und zur Reflexion aufrufen soll. Im Hinblick auf die derzeitige politische Lage in der Welt, den Machthaber in den USA, der Türkei und in Russland ist es umso wichtiger, den Frieden zu fördern und sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen. Er rief dazu auf: „Wir müssen Demokratie, Freiheit und Menschenrechte verteidigen!“
Pastoralreferentin Judith Schmitt-Helfferich sprach im Namen der beiden Kirchengemeinden und zitierte Dr. Leo Baeck: „Es liegt an uns, unsere Welt heller zu machen.“ Der Rabbiner ist in Posen geboren und erlebte zwei Weltkriege. Während des zweiten Weltkrieges überlebte er die Zeit in einem Konzentrationslager. Trotz dieser schrecklichen Erlebnisse in seinem Leben, ließ er keinen Platz für Wut und Hass zu.

Für den musikalischen Rahmen der Gedenkfeier sorgte der gemischte Chor des Arbeitergesangsvereins Eintracht unter der Leitung von Jürgen Ferber. Die Feuerwehr und das Rote Kreutz hielten Ehrenwache. Bei der anschließenden Kranzniederlegung durch Bürgermeisterstellvertreter Orth und Pastoralreferentin Schmitt-Helfferich stand die Jugendfeuerwehr mit Fackeln Spalier.

Mariella Morreale spielte auf der Trompete das Stück „Ich hatt´ einen Kameraden.

(Erstellt am 23. November 2018)