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Neujahrsempfang der Stadt Eppelheim

In der bunt geschmückten Rudolf-Wild-Halle eröffnete der Kassenwart des Eppelheimer Carneval Clubs, Thorsten Speil, als Hausherr in der fünften Jahreszeit den Neujahrsempfang der Stadt. Er richtete sich mit dem Wunsch an die Bevölkerung, das Brauchtum in Schrift, Sprache und Tanz wie bisher fortzuführen, als Teil der Kultur und als Ausgleich zum Alltag.
Im Einklang mit der Tradition auch offen für neue Wege zu sein und dabei den Humor und das Lächeln beizubehalten.

Bürgermeisterin Patricia Rebmann ließ das ereignisreiche Jahr 2018 mit einigen Punkten Revue passieren:

Die interkommunale Einführung der Integrationsmanager, die Anschaffung des neuen Feuerwehrautos, die Einweihung des ASV Sportparks, die Kerwe mit neuem Sicherheitskonzept oder die sehr erfolgreiche Einführung des Mittwochmarktes auf dem Wasserturmplatz.
Ebenfalls thematisiert wurde der Edeka-Zaun, der Brückenneubau und die problematischen Verbindungen im öffentlichen Personennahverkehr der RNV.

Als Ausblick auf das Jahr 2019 stellte die Rathauschefin das Stadtentwicklungs- und Verkehrskonzept in den Vordergrund. Nur durch konzeptionelle Gestaltung mit einer breiten Bürgerbeteiligung können die schmalen Finanzmittel der Stadt wirkungsvoll eingesetzt werden.

Im Hinblick auf die Kommunal- und Europawahlen im Mai rief die Bürgermeisterin die Bevölkerung auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen: „Die Demokratie ist das Beste, was wir haben. Sie ist alle Mühen wert.“

Für das Stadtjubiläum 2020, wenn Eppelheim sein 1250-jähriges Bestehen feiert, wurde bereits ein Festkomitee gegründet. Ideen für Programmpunkte aus der Bevölkerung sind dem Festkomitee sehr willkommen.

Im Namen aller Kirchen wünschte Pastoralreferentin Judith Schmitt-Helfferich ein friedliches, frohes und gesegnetes Jahr 2019 und warb für gegenseitige Achtsamkeit im Umgang miteinander.

Vereinssprecher Thomas Hübler dankte in seinem Grußwort allen Ehrenamtlichen in den Vereinen und hob den AGV heraus, der dieses Jahr sein 175-jähriges Bestehen feiert. Im Hinblick auf die Zukunft rief Thomas Hübler die Bevölkerung zur Unterstüt- zung der Vereine in Form von tatkräftiger Mithilfe auf und den Gemeinderat zu wohl- wollenden Beschlüssen. Wie im Vorjahr appellierte er an die Vereine: „Arbeitet wieder enger zusammen, sucht Kooperationen und besucht euch wieder öfter gegenseitig bei Veranstaltungen.“


Zum ersten Mal wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs zehn Bürger für ihr herausragendes bürgerschaftliches Engagement geehrt.
Die Vorschläge welche Personen geehrt werden sollten kamen direkt aus der Bevölkerung oder über Vereine und Institutionen.

Die Ehrungen im Einzelnen:

Die freiwillige Feuerwehr für ihre Bereitschaft rund um die Uhr an 365 Tagen zum Wohle der Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz zu sein.

Eveline Huber und Petra Hübler gemeinsam für ihre intensiven Tätigkeiten beim Sängerbund Germania.

Stefanie Kögel für die Jugendarbeit beim SG Poseidon und die Organisation der Teilnahme an den „special olympics“ im vergangenen Jahr.

Siegfried Köhler wurde für seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Arbeitsgruppe Inklusion geehrt. Seine Ideen bringen die Arbeitsgruppe voran und unterstützen die Stadt Eppelheim in ihren Bemühungen für die Inklusion.

Doris und Hans-Joachim Lenz wurden geehrt für ihre Unterstützung der Stadt in der Seniorenarbeit bei der AWO Eppelheim.

Lutz Pfaff wurde von der evangelischen und katholischen Kirche für sein Wirken zur Förderung der Ökumene geehrt. Der lebendige Adventskalender wird von ihm organisiert.

Achim Scharwatt, Mitglied beim ASV und seit 1983 Ansprechpartner für 16 Mannschaften, wurde für seinen intensiven Einsatz für den Fußballsport geehrt.

Frank Stephan wurde gewürdigt für sein Engagement beim TVE, insbesondere für seinen Einsatz für einen neuen, ökologischeren Sportplatz.

Rudolf Wendlandt wurde geehrt als erster Vereinssprecher. Er sprach sich bereits in der Nachkriegszeit für eine sportliche Gemeinschaft aus und war jahrelang im Sinne des Sports tätig.

Für den beschwingten musikalischen Rahmen des Neujahrsemfangs sorgte die Gruppe joyful voices des Sängerbundes Germania unter der Leitung von Kim Boyne mit den Liedern „Walking in Memphis“ und „You are the sunshine of my life“. Als großes Finale stimmte der Chor das Badener Lied an und die Besucher sangen textsicher mit.
Wie bereits im letzten Jahr wurde im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung die große Neujahrs- brezel als Symbol für das funktionierende Gemein- schaftsgefühl in Eppelheim mit allen Anwesenden geteilt. 

Fotos:Stadt Eppelheim