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Rückschnitt im Winter

Von Oktober bis Februar können, laut Paragraf 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetzt und unter Berücksichtigung des besonderen Artenschutzes (§44 Abs. 1 BNatSchG), Bäume, Sträucher und Hecken in Kurzzeitplantagen oder gärtnerisch genutzten Grünflächen außerhalb des Waldes zurückgeschnitten werden.

Unter die gärtnerisch genutzten Grünflächen fallen beispielsweise erwerbsgärtnerische genutzte Flächen wie Baumschulen oder Obstplantagen aber auch Parks, Grünanlagen, Friedhöfe, Kleingartenanlagen, Haus-Zier- und Nutzgärten.

(Quelle: Fotolia)

Sollte ein Baum Fortpflanzungs- oder Ruhestätten aufweisen (Nester, Baumhöhlen, Schlupflöcher von Käfern etc.) muss die Fällung bis zum Ende der Brutzeit verschoben werden und gleichzeitig soll die untere Naturschutzbehörde informiert werden, die dann prüft, ob eine Artenschutzrechtliche Ausnahmezulassung oder Befreiung möglich ist.
Die Verbote des besonderen Artenschutzes gelten das ganze Jahr.

Der Rückschnitt in der kalten Jahreszeit kurbelt das Wachstum der Pflanzen im Frühjahr an und der lebendige Sichtschutz im Garten wird im Sommer noch dichter sein.

(Erstellt am 12. Februar 2019)