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Farbenfrohe Ausstellung zeigt, wie drei junge Künstler Inklusion wahrnehmen

Am Freitagabend um 18:00 Uhr wurde die Ausstellung „Inklusion gelebt – erlebt – gezeichnet“ im Eppelheimer Rathaus eröffnet. Die Elterninitiative Rhein-Neckar „gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ präsentiert in Kooperation mit der Stadtverwaltung und der Projektgruppe Inklusion Werke von den drei Künstlern Lavinia Sergi, Helma Striffler und Henri Hirt. Die drei Künstler interpretieren das Thema Inklusion ganz unterschiedlich auf ihre Weise: Lavinia ist 1999 geboren und zeichnet ausdrucksstarke Figuren mit Brillen. Sie selbst trägt eine Brille auf Grund ihres geringen Sehvermögens. Helma kam durch die Schule zur Malerei. Ihre Werke sind auch in dem Buch „Inklusion ja! 20 Mutmachgeschichten“ veröffentlicht. Henri ist 15 Jahre alt und präsentiert seine „Nixklusionsmännchen“ sehr sparsam auf der Leinwand und doch sehr farbenfroh.
Eröffnet wurde die Ausstellung von der Bürgermeisterin persönlich: „Die Freude die durch diese ausgestellten Bilder ein Lächeln in unsere Gesichter bringt, ist durchaus wesentlich. Hier ist besonders schön zu sehen, das sich die Mühe lohnt auch etwas zu wagen. Den Mut zu habe, etwas zu zeigen und dafür einen tollen Erfolg zu bekommen. Andere Menschen seid ihr ein Vorbild, weil ihr eben zeigt, dass vieles möglich ist“. Die Vorsitzende der Elterninitiative Kristin Ehrhardt und Mutter von Künstler Henri Hirt freute sich, dass nach den Stationen Ladenburg, Karlsruhe, Schwetzingen und Mannheim die Bilder jetzt auch in Eppelheim ausgestellt werden. Siegfried Köhler von der Projektgruppe Inklusion erwähnte die tolle Umsetzung in Kooperation mit der Stadtverwaltung. Die Reden wurden in Gebärdensprache übersetzt. Musikalisch wurde der Abend von dem Saxophon Quartett „Fetzisch Finger“, die mit „Oh happy Day“ oder „Hit the road, Jack!“, für eine tolle Stimmung sorgten, begleitet.
Die farbenfrohen Werke sind bis einschließlich 18.05.2018 im Eppelheimer Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten zu bewundern. Kommen Sie vorbei – es lohnt sich, die farbenfrohen Werke anzuschauen.