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Es kommt auf das Miteinander in einer Gemeinschaft an!

Foto: Presseservice Geschwill

Unter dem Motto „Eppelheim gemeinsam gestalten“ fand die Bürgerveranstaltung in der Rudolf-Wild-Halle statt. Die Bürgerinnen und Bürger Eppelheims wurden eingeladen, um an verschiedenen Thementischen ihre Ideen und Vorschläge für ein gutes Zusammenleben in Eppelheim zu präsentieren. Das Land Baden-Württemberg unterstützt mit dem Programm „Prozessbegleitung für Kommunen – Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ das Miteinander in der Gemeinschaft. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dagmar Gebhardt und Svendia Strauss von der Führungsakademie in Baden-Württemberg.

Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung hat sich eine Gruppe aus Verwaltung, Politik, Bürgern und der Flüchtlingshilfe geformt und Themenschwerpunkte erarbeitet: Stabile Strukturen, Begegnung sowie Bildung und Nachbarschaft.
Die Mitglieder der Projektbegleitgruppe leiteten an diesem Nachmittag die einzelnen Arbeitsgruppen an, die sich mit den Fragen „Wie wollen wir in Eppelheim künftig zusammenleben?“ und „Was wollen wir bei der Integration gemeinsam erreichen?“ beschäftigten. In Eppelheim hat jeder dritte Bürger eine Zuwanderungsgeschichte.
Diese Vielfalt wurde herausgestellt, als zum Auftakt Klaus Preuss gebürtig aus Ostpreußen, Meryem Ari aus der Türkei sowie Wesam Alhussein aus Syrien und Manolis Isaakides aus Griechenland von ihren Erfahrungen berichteten, wie aufgeschlossen sie von den Eppelheimer Bürgern empfangen und unterstützt wurden.

Die 70 Teilnehmer bewerteten die aktuelle Situation und entwarfen gemeinsam ein Zukunftsbild für Eppelheim. Dabei konnten sie mit Bürgermeisterin Patricia Rebmann, Projektkoordinatorin Regina Eul, Vertretern aus Verwaltung und Gemeinderat sowie Vereinen in den Dialog treten. Die Vereine hatten die Möglichkeit sich zu präsentieren. Für Kinder gab es eine Kinderbetreuung und eine Spielecke.
In den kommenden Monaten werden aus den Vorschlägen und Ideen der Bürger konkrete Maßnahmen für Verwaltung, Politik und die Stadtgesellschaft abgeleitet und in Handlungsempfehlungen formuliert, die im Herbst dem Gemeinderat vorgelegt werden sollen.

Das nächste Treffen der Prozessbegleitgruppe findet am 6. Mai 2019 um 18 Uhr im großen Sitzungssaal 2. OG im Rathaus statt.