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Eine prima Sache, finden auch die Bürgermeister Patricia Rebmann und Nils Drescher. Weil beide Gemeinden in den kommenden zwei Jahren Jubiläen feiern, rufen sie die Schüler ab der dritten Klasse auf, die Wahrzeichen des Ortes zu malen. Denn die nachhaltig produzierte Süßigkeit von Plant-for-the-Planet braucht eine farbenfrohe Verpackung, in der sich die Eppelheimer und Plankstadter wiedererkennen. Mit Plant-for-the-Planet eröffnet sich die Möglichkeit mit dem Verkauf von nachhaltig produzierter Schokolade Bäume zu pflanzen. Individuell gestaltete Banderolen sind hier der Hingucker für die Käufer. „In unseren Gemeinden gibt es viele kleine und große Künstler, sodass wir entschieden haben, Schüler kreativ werden zu lassen“, sagt Bürgermeisterin Patricia Rebmann und freut sich über die 50 eingegangenen Entwürfe. Motive für Plankstadt sind der Wasserturm, beide Kirchtürme oder etwa der Vogelpark. In Eppelheim wird das Jubiläumslogo, der Wasserturm und der Brunnen auf den Banderolen zu sehen sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: „Von Buntstift bis Wachsmalkreide und Klebecollage bis Siebdruck, oder per Computer konzipiert, freuen wir uns auf alle Bilder“, stellen die Verwaltungschefs fest. Insgesamt werden fünf Motive benötigt. In Eppelheim werden drei gestaltet, in Plankstadt zwei. Fünf Motive deshalb, weil immer fünf verkaufte Tafeln Schokolade für einen Baum stehen. Die Tafeln gibt es auch als Fünferpack zu kaufen. Der Gemeinderat wird in einer Sitzung die Motive auswählen. Stadtrat Alexander Pfisterer engagierte sich persönlich für dieses Projekt. Für die Künstler gibt es einen kleinen Preis, den sie offiziell überreicht bekommen. Hintergrund: Was ist plant-for-the-planet? Plant-for-the-Planet wurde 2007 vom damals 9-jährigen Felix Finkbeiner ins Leben gerufen. Kinder können kostenfrei an Akademien teilnehmen und werden zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet. Sie halten Reden vor Erwachsenen und motivieren Menschen auf der ganzen Welt Bäume zu pflanzen. In diese Ausbildung der Kinder fließen 10 Cent je Tafel aus dem Schokoladenverkauf. Vom Verkaufspreis von einem Euro pro Tafel gehen 20 Cent direkt an das Wiederaufforstungsprojekt von Plant-for-the-Planet in Mexiko. Schon 2,6 Billionen Tafeln wurden verkauft und damit 13,6 Billlionen Bäume gepflanzt (Stand aktuell laut Homepage www.plant-for-the-planet.org ). Jeder Baum bindet das Treibhausgas CO2 und hilft so, die Klimakrise abzuschwächen. Ermöglicht wird das durch Händler und Hersteller, die auf ihren Gewinn verzichten. „Wir sind mit dabei, das ist eine tolle Aktion, von der wir alle etwas haben und somit ein aktives Zeichen für den Klimaschutz setzen“, sind sich Patricia Rebmann und Nils Drescher einig.

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Nach einer zweijährigen Bauphase und strengen Auflagen für den Brandschutz können sich Paare im Wasserturm trauen lassen. Eppelheim hat somit seinen besonderen Trauort zurück. In einem Schreiben des Baurechtsamts wurde 2017 die Nutzung der zweiten Empore im denkmalgeschützten Wasserturm untersagt. Grund für die Schließung waren ein fehlender zweiter Rettungsweg und die geltenden Vorschriften der Landesbauordnung. Das gleiche galt für das ohne Genehmigung eingerichtete Hasenmuseum im Erdgeschoss. Die Bürgermeisterin setzte sich für eine weitere Nutzung des Wasserturms ein, um dem Eppelheimer Wahrzeichen wieder Leben einzuhauchen. Dies ist nun gelungen. Unter den Vorgaben des Denkmalschutzes wurde der Wasserturm innen neu gestaltet: Die Wandverkleidung im Erdgeschoss wurde geringfügig vergrößert. Der Boden wurde ebenfalls neu gemacht und präsentiert sich nun in einem dunkelgrau melierten Bodenlack. Die Wand wurde neu gestrichen und als optische Decke ein roter Balken aufgebracht. Die historischen Wasserrohre erinnern an die damalige Nutzung und erstrahlen in einem neuen blau. An der Fassade wurden die Sandsteine gereinigt und die Tür frisch gestrichen. Die neue Wandverkleidung wurde an eine Eppelheimer Firma vergeben. Die restlichen Arbeiten führte der städtische Bauhof aus, um die Kosten gering zu halten. Der Aufstieg über die Wendeltreppe in das obere Geschoss ist nach wie vor nicht möglich. Die Standesbeamten Monika Hönig und Michael Eck haben dem Raum mit neuen Bildern und der Dekoration aus dem Obergeschoss die passende Atmosphäre verliehen. Beide stehen zu den gewohnten Öffnungszeiten für Fragen zur Verfügung. Die erste Trauung fand bereits statt. Das frisch vermählte Ehepaar war von der Möglichkeit im Wasserturm zu heiraten sehr berührt. (Text: Presseservice Geschwill)

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(sg) Brigitte Leskau gehört zu Eppelheims bekanntesten Malerinnen. 2005 war sie schon einmal im Rathaus zu Gast und gab Einblicke in ihre damals neu aufgelegte Reihe „Gegenden“. Nach mehrjähriger Ausstellungspause kehrte Leskau mit ihrer weiterentwickelten Kunstreihe „Gegenden V“ in die Rathausgalerie zurück. Bis Ende September können ihre ausgestellten Werke besichtigt werden. Es sind 66 den Betrachter ansprechende, eindrucksvolle und detailverliebte Kunstwerke, deren Anzahl für die Lebensjahre der Künstlerin stehen. Bürgermeisterin Patricia Rebmann schätzt die Kunst von Brigitte Leskau, weil ihre Motive den Betrachter auf Reisen schicken. Da es in einem Rathaus üblicherweise sehr bürokratisch zugeht, seien die Bilder an den Wänden eine schöne Abwechslung und erfreuen das Auge. „Heute dürfen wir der Fantasie freien Lauf lassen und den Kunstwerken im Rathaus Raum zur Wirkung geben“, freute sich das Stadtoberhaupt bei der Eröffnung der Ausstellung. Brigitte Leskau lud zu einer Reise durch real existierende, erfundene und durch einen anderen Blickwinkel betrachtete Gegenden ein. Dabei zeigt sie allerlei Techniken: Öl auf Holz, Öl auf Leinwand, Plein Air-Aquarelle, Aquarell-Mischtechnik auf Holz und Karton, kolorierte Zeichnungen und Radierungen. „Die Malerei ist das, was mit ausmacht“, erklärt die Künstlerin. Ohne Pinsel und Farben fehle ihr etwas. „Malen ist aber für mich keine Erholung, sondern Arbeit. Es ist ein langsames und einsames Geschäft“, gibt die 66-Jährige offen zu, die mit Vorliebe ihre Bilder vor Ort entstehen lässt.

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Die AVR Kommunal GmbH versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen in allen Aufgaben der kommunalen Entsorgungswirtschaft und bietet allen Bürgerinnen und Bürgern des Rhein-Neckar-Kreises zahlreiche Serviceleistungen wie auch bürgernahe Kundenbetreuung. Als neuen Service wird die AVR in allen Städten und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises persönliche Beratungen vor Ort anbieten. Die Nähe zum Kunden ist ein wichtiges Anliegen der AVR und trägt maßgeblich zu einer gut funktionierenden Abfallwirtschaft bei.   In Rathäusern, auf Wochenmärkten und weiteren Veranstaltungen wird die AVR Kommunal mit einem Infostand präsent sein. Hierbei können Fragen zur Abfallentsorgung, -trennung und- verwertung oder auch zur Müllabfuhr persönlich geklärt werden. Zudem möchte die AVR für das richtige Trennen der Abfälle und richtige Nutzen sowohl der Grünen Tonne plus wie auch der BioEnergieTonne werben bzw. beraten. Die Termine werden in den jeweiligen Amtsblättern und unter www.avr-kommunal.de veröffentlicht. Es ist keine Anmeldung erforderlich.   Gerne berät ein Mitarbeiter der AVR Kommunal – am 22. Mai 2019 auf dem Wochenmarkt Eppelheim – alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.   Hier ist die Abfallberatung vor Ort Mittwoch, 22. Mai 2019 von 15:00 bis 19:00 Uhr Wochenmarkt Eppelheim   Die AVR Kommunal freut sich auf reges Interesse seitens der Bevölkerung. Neben diesem Termin gibt es auf der AVR-Internetseite und mit der AVR Abfall App ein umfassendes Spektrum an Informationen.

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Seit letztem Jahr hat sich eine Gruppe von 25 Personen aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft geformt. Im Rahmen des Projektes „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ analysiert und dokumentiert das Gremium welche Vielfalt es in Eppelheim gibt und wie das gute Zusammenleben noch weiter ausgebaut werden kann. Das Ziel des Projektes ist es, vor Ort eine Beteiligungs- und Engagementkultur zu entwickeln, die alle Bevölkerungsgruppen einschließt, mit und ohne Migrationshintergrund. Gemeinsam wird daran gearbeitet, welche Ziele im Integrationsprozess erreicht werden sollen, und was dafür nötig ist. Angesprochen sind dabei alle Menschen in Eppelheim: Zugezogene und Alteingesessene, Wirtschaft, Vereine, Ehrenamtliche, Politik und Verwaltung. Denn Integration geht nur gemeinsam. Die Prozessbegleitgruppe hat gemeinsam einen Leitsatz für das Projekt und die Veranstaltung am 6. April in der Rudolf-Wild-Halle entwickelt. Daraus wurde ein Logo gestaltet, das als Wiedererkennungszeichen für das Projekt steht. Mit seinen bunten Farben bildet es die Vielfältigkeit der Stadt Eppelheim ab, in der Menschen aus 120 Nationen zusammenleben. Der Slogan „Eppelheim gemeinsam gestalten. Mit Euch“ soll die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, ihre Ideen und ihre Meinung auf einer Bürgerveranstaltung am 6. April 2019 in der Rudolf-Wild-Halle einzubringen. Das Zusammenleben in der Gemeinschaft soll so gestärkt und eine „Kultur des Engagements“ gefördert werden. Bürgermeisterin Rebmann betont wie wichtig der Zusammenhalt in einer Stadt ist: “Wir wollen ein liebenswertes Umfeld und für unsere Kinder eine gute Zukunft. Daher liegt es an uns, welches Vorbild wir sein wollen. Eine Stadt gewinnt an Lebensqualität, wenn wir nicht nur nebeneinander, sondern miteinander leben.“

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Wo sind sie geboren? Diese Frage wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Prozessbegleitgruppe nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin und die Moderatoren gestellt. Vielfältig waren die Antworten. Entsprachen aber noch lange nicht der Vielfalt, die Eppelheim zu bieten hat. Die lebendige Stadt im Herzen der Kurpfalz ist der Wohn- und Lebensort für Bürger und Bürgerinnen aus 120 Ländern. Ein Blick auf das gute Zusammenleben zu werfen und zu schauen, was sollte gestärkt, was sollte ausgebaut werden, ist das Ziel des Landesprogramms "Prozessbegleitung für Kommunen – Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft", für das die Stadt Eppelheim Gelder des Landes BW bewilligt bekommen hat. Das Ziel des Projektes ist es, vor Ort eine Beteiligungs- und Engagementkultur zu entwickeln, die alle Bevölkerungsgruppen einschließt, mit und ohne Migrationshintergrund. Gemeinsam möchte man erarbeiten, welche Ziele erreicht werden sollen, und was dafür nötig ist. Angesprochen sind dabei Zugezogene und Alteingesessene, Wirtschaft, Vereine, Ehrenamtliche, Politik und Verwaltung. Denn Integration geht nur gemeinsam. Durch die Bürgerbeteiligung sollen die Meinungen der Bürger erfasst und ihre Erfahrungen genutzt werden. Die unterschiedlichen Interessen sollen ausgeglichen und das Miteinander gefördert werden. Los geht es am Samstag, den 06. April 2019 mit einer Bürgerveranstaltung in der Rudolf-Wild-Halle. Bis dahin erarbeitet eine Prozessbegleitgruppe die für Eppelheim relevanten Themen, die in der Veranstaltung besprochen werden sollen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt unter „Aktuelles“.

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