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Rückschnitt im Winter

Symbolbild: Fotolia

Theoretisch kann ein Gehölzschnitt zu allen Jahreszeiten durchgeführt werden. In der Regel ist jedoch die Vegetationsruhe im Winter ein geeigneter Zeitraum. Vor allem der Spätwinter (Februar) erweist sich als sehr günstig, denn dann dauert es nicht mehr
lange, bis die Wachstumsphase beginnt und die Wundheilung einsetzen kann.

Hinzu kommt, dass Sie beim Schneiden auch die Gesetzgebung einbeziehen müssen. So sind radikale Rückschnitte „auf Stock setzen“ einer Hecke nur vom 1. Oktober bis 28. Februar erlaubt. Dies ist im Bundesnaturschutzgesetz geregelt und dient vor allem
dem Schutz der Vögel. Ein schonender Form- und Pflegeschnitt, also das Herausschneiden von einzelnen Baumästen oder das Abschneiden des Jahreszuwachses, ist ganzjährig erlaubt. Grundsätzlich sollte nicht bei Frost geschnitten werden, da sonst
Schnittwunden schlecht heilen. Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad sind optimal. Am besten Sie wählen einen trockenen Tag.