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Dankeschön-Party für die Unterstützung

Zu einer Dankeschön-Party luden die Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen die Bürgermeisterin sowie Mitarbeiter von Verwaltung und Bauhof ein. Foto: Stadt Eppelheim

Eine tolle Geste der Hobbygärtner und -gärtnerinnen vom interkulturellen Gemeinschaftsgarten war die Dankeschön-Party am Ort ihres Wirkens für Bürgermeisterin Patricia Rebmann, Amtsleiter Reinhard Röckle (Ordnung, Bildung und Bürgerservice), für die Integrationsbeauftragte Nadine Bikowski, den Umwelt- und Naturschutzbeauftragten Benedikt Seelbach sowie für Mitarbeiter des Bauhofs. „Sie haben uns sehr unterstützt. Darüber sind wir glücklich, denn ohne die Hilfe der Verwaltung und des Bauhofs wäre der interkulturelle Gemeinschaftsgarten nicht zustande gekommen und er würde nicht funktionieren“, freute sich Michaela Escher-Eisel.
Der Garten am Durchgang zwischen dem Schulhof der Theodor-Heuss-Schule und Rudolf-Wild-Halle, in dem schon jetzt Paprika und Tomaten leuchtend erröten, in dem Kräuter zu ihrem vollen Aroma heranreifen und in dem bunte Blumen die Blicke der Passantinnen und Passanten erfreuen, ist nicht nur eine Stätte für Nutz- und Zierpflanzen, sondern auch eine Anlaufstelle, in der Einheimische, Zugezogene und Flüchtlinge zusammenkommen und zusammen etwas schaffen wollen.

„Wir brauchen immer wieder und auch in Zukunft Ihre Unterstützung“, meinte Annette Christiansen. „Deshalb haben wir Ihnen eine Kleinigkeit mitgebracht. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“, meinte sie augenzwinkernd und überreichte den Gästen Gläschen mit Hot Zucchini Salsa beziehungsweise Rotwein-Essig. „Die Zutaten stammen zum Teil aus dem Gemeinschaftsgarten. Die Produkte wollen wir irgendwann auch auf dem Markt vorstellen“, verriet sie die Pläne.
„Auch wir sagen danke“, erwiderte Bürgermeisterin Rebmann das Kompliment. „So ein Projekt funktioniert nur, wenn es Menschen gibt, die es mit Leben füllen. Man sieht, wie alles wächst – das Gemüse, die Blumen und die Idee. Dass ich die Mittel dazu geben konnte, freut mich natürlich sehr.“
Die Hobbygärtnerinnen und -gärtner hatten einen kleinen Imbiss vorbereitet. Zum Einsatz kamen selbstverständlich auch die Produkte aus dem eigenem Garten.

Über den interkulturellen Gemeinschaftsgarten
Er wird von einer Gruppe Eppelheimerinnen und Eppelheimern betrieben, die die Idee zu einem Gemeinschaftsgarten verwirklichen wollen, in dem Einheimische, Zugezogene und Flüchtlinge zusammenkommen und zusammen etwas schaffen wollen. Er ist Teil des integrativen Projektes der Stadt Eppelheim und seiner Bürger von der „AG Miteinander in Vielfalt und Respekt“.
Der Gemeinschaftsgarten wird von der Stadt unterstützt. So wurden im März 2020 zwei Grundstücke im Zentrum zur Verfügung gestellt. Unterstützt wird die Gemeinschaft auch durch Anträge auf Fördermittel und im Bereich des Naturschutzes.
Der Gemeinschaftsgarten ist eine Initiative, in der alle willkommen sind, die sich dort engagieren und einbringen möchten. Sowohl das gemeinsame Gärtnern, Arbeiten und voneinander Lernen als auch das soziale Miteinander in Respekt, Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung sind grundlegend wichtige Aspekte des Gemeinschaftsgartens.

Mehr Informationen gibt es hier.