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Michael Eck feierte sein 25-jähriges Dienstjubiläum

Michael Eck (2. v. l.) feierte sein 25-jähriges Dienstjubiläum im Rahmen einer kleinen Feierstunde zusammen mit Hauptamtsleiter Michael Seip (3. v. l.),Personalratsvertreter Kai Enkler, Reinhard Röckle Amtsleiter des Amtes für Ordnung, Bildung und Bürgerservice und Personalleiterin Angelika Bender(v. r. n. l.). Bürgermeisterin Patricia Rebmann (l.) überreichte ihm Urkunde und Blumenstrauß Foto: Stadt Eppelheim

Der Standesbeamte der Stadt Eppelheim feierte am 27. Oktober 2022 sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Bürgermeisterin Patricia Rebmann überreichte Michael Eck im Rahmen einer kleinen Feier die Urkunde der Stadt Eppelheim und einen Blumenstrauß. Ebenfalls anwesend waren Hauptamtsleiter Micheal Seip, Personalleiterin Angelika Bender, Reinhard Röckle Amtsleiter des Amtes für Ordnung, Bildung und Bürgerservice und Personalratsvertreter Kai Enkler. Auch sie gratulierten ihrem Kollegen aus dem
Rathaus ganz herzlich zu seinem Dienstjubiläum. Zur Feier des Tages gab Michael Eck noch die ein oder andere Anekdote aus seinem abwechslungsreichen Berufsleben zum Besten – denn bevor er am 01. September 2009 mit Mitte 30 seine Karriere bei der Stadtverwaltung Eppelheim begann, hatte er schon einige berufliche Haken geschlagen.

1991 bis 1994 absolvierte Michael Eck eine Ausbildung zum Drucker bei der Heidelberger Reprographie in Eppelheim, bevor er sich dazu entschied, die Fachhochschulreife zu machen. Als er dann 1995 von der Bundeswehr eingezogen wurde, begann dort seine Karriere erst als Zeit- und später bis 2009 als Berufssoldat. Angefangen beim Fahrlehrer für alle Fahrerlaubnisklassen wurde er Ausbildungsfahrlehrer bei der Bundeswehr in Karlsruhe und bildete dort Nachwuchsfahrlehrer aus. Mit einem lachenden sowie einem weinenden Auge verließ der Familienvater dann 2009 als Hauptfeldwebel die Bundeswehr.
Auf den regen Kontakt und Austausch mit Menschen, wie er ihn als Fahrlehrer schon kennen und lieben gelernt hatte, hat er im Beruf nicht lange verzichtet. „Es war schon sehr spannend, mit Mitte 30 plötzlich wieder die Schulbank mit 16 bis 17-Jährigen
zu drücken“, lachte der Standesbeamte, „aber ich konnte schon immer ganz gut mit Menschen umgehen.“ Nach seiner Ausbildung im mittleren nicht-technischen Verwaltungsdienst war er erst in der Verkehrsbehörde eingesetzt, bevor er zum Standesamt wechselte, nachdem ihn das Verkehrswesen bereits die vergangenen Jahre begleitete. „Als Standesbeamter hat man eine Menge Verantwortung. Man agiert größtenteils weisungsfrei. Das hat auch seinen Reiz“, erklärt er. Darüber hinaus begleitet man als Standesbeamter alle Lebenslagen, von der Geburt bis hin zum Tod. Die Weiterbildungen, die man absolviert und die Aufgaben des Berufs sind so abwechslungsreich wie das Leben an sich.

Mit Begeisterung erzählt Micheal Eck auch noch von seinen prägendsten Erlebnissen von ungeplanten Hausgeburten, die in Eppelheim nicht besonders häufig vorkommen, über die Schließung des Trauzimmers im Wasserturm bis hin zu seinem Beruf in Corona-Zeiten. Besonders stolz ist er darauf, dass es neben dem Trauzimmer im Rathaus jetzt auch wieder für Paare die Möglichkeit gibt, sich in Eppelheims Wahrzeichen trauen zu lassen. Im Büro des Standesbeamten hängen sogar Bilder hiervon – kein Wunder – denn seine Kollegin Monika Hönig und er haben sich aktiv dafür eingesetzt.
„Nach Corona können sowohl dort als auch im Rathaus endlich wieder größere Trauungen stattfinden“, freut sich Michael Eck. Lange Zeit hatten seine Kollegen und er ausschließlich das Brautpaar bei Eheschließungen vor sich. „Wobei es auch etwas
für sich hat, wenn das Brautpaar sich ohne Zuschauer ganz auf sich selbst konzentriert und sich beim „Ja-Wort“ tief in die Augen schaut.“
Es gibt eben immer mehrere Sichtweisen und Möglichkeiten im Leben. Und es lohnt sich, Dinge auszuprobieren, findet auch Michael Eck: „Alles, was ich bisher getan habe in meinem Leben, hat mich zu der Person gemacht, die ich heute bin.“