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Filmfestival der Generationen in der Rudolf-Wild-Halle war ein voller Erfolg

Bild: Stadt Eppelheim

Am Donnerstag, 13. Oktober 2022, fand im Rahmen des 13. Filmfestivals der Generationen die Vorführung des Films „Wir alle. Das Dorf“ statt. Bereits zum 6. Mal organisierte die AG Demographie zusammen mit der Stadt Eppelheim die Veranstaltung unter dem Motto „Wie wollen wir leben? Unsere Zukunft – selbst gestalten“. Mithilfe des passend ausgesuchten Films sollten aktuelle soziale und interkulturelle Themen zur Diskussion und Ideenfindung in die Gesellschaft eingebracht werden. Dieses Jahr ging es um die Themen Alter, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt, bürgerschaftliche Partizipation, neue Wohnformen und Nachhaltigkeit. Pünktlich um 17 Uhr füllte sich die Rudolf-Wild-Halle mit interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die Bürgermeisterin Patricia Rebmann via digitaler Begrüßung herzlich willkommen hieß. 

„Gemeinschaft lebt davon, dass möglichst viele mitmachen“, stellte die Bürgermeisterin fest und dankte allen Anwesenden für die Teilnahme an der Veranstaltung. Interessierte Menschen konnten sich vor der Filmvorführung an Informationsständen der AG Demographie, des Kreisseniorenrates, der Nachbarschaftshilfe und Sozialstation Eppelheim, des interkulturellen Gemeinschaftsgarten Eppelheim, des Stadtbeauftragten für Umwelt und Naturschutz, des BüKoBü und des Senioren-Zentrums Haus Edelberg über Angebote und Mitmachmöglichkeiten ausgiebig erkundigen und beraten lassen. Auch für ausreichend Verpflegung zum kleinen Preis war gesorgt. Frau Herrmann und Frau Hölzel von der AG Demographie versorgten die Anwesenden mit Getränken, Brezeln und Butterlaugenstangen, bevor es dann um 18 Uhr mit der Filmvorführung weiterging.
Der Film „Wir alle. Das Dorf“ zog das Publikum sofort in seinen Bann. In der Dokumentation begleiten die Filmemacher eine Gemeinschaft von circa 100 Menschen, die die Vision haben, nachhaltig, anders, gemeinschaftlich und interkulturell wohnen zu
wollen. Um diese Idee zu verwirklichen, gründen sie ein eigenes Dorf. Die Dokumentation begleitete ihre Protagonisten über drei Jahre bis zum Sommer 2020, als die ersten Bewohner eingezogen sind. Erfolge wie gemeinschaftlich errungene Entscheidungen
und Abschnitte im Projekt werden ebenso dargestellt und erfahrbar gemacht wie Schwierigkeiten, die solch ein Riesenprojekt mit sich bringt. Die verschiedensten Hindernisse müssen von noch unterschiedlicheren Menschen, geprägt von ihren sozialen und
kulturellen Hintergründen, gemeistert werden.

Nach dem Ende des Filmes dankte Frau Klett von der AG Demographie allen Anwesenden für ihr Kommen, den Standbetreibern für ihre Bereitschaft, für ihre Angebote zu werben und an dieser Veranstaltung teilzunehmen und forderte zum Abschluss die Anwesenden auf, in einer kleinen Diskussionsrunde mitzuteilen, was ihnen zum Film einfällt. Diese Stichworte wurden festgehalten und können eventuell Grundlage für neue Ideen und Projekte in Eppelheim sein, denn es gilt: Auch wenn wir kein neues Dorf gründen – Ideen, die Eppelheim als Stadt weiterentwickeln und die die Bürgerinnen und Bürger einbinden, sind allemal willkommen.