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Floyd findet…

Symbolbild: pixabay

Mensch, Mensch, Mensch! Ich habe euch ja von ganzem Herzen lieb. Aber manchmal muss ich über euch so heftig meinen Kopf schütteln, dass meine Schlappohren nur so durch die Gegend fliegen. Dieser Tage hatte ich mal wieder Grund dazu. Was ist passiert?

Ich bin mit meinen Lieben über den Hof zwischen Theodor-Heuss-Schule und Rudolf-Wild-Halle gegangen. Und was sehe ich? Meine Artgenossen haben ihre Notdurft hinterlassen. Kein Vorwurf, denn was muss, das muss. Aber leider können wir unsere Häufchen nicht selbst beseitigen. Und wenn die Zweibeiner am anderen Ende unserer Leine das nicht für uns erledigen, bleiben die Tretminen leider liegen. Ich find’s – im wahrsten Sinne des Wortes – besch…eiden. Wie viele meiner vierbeinigen Freundinnen und Freunde auch. Wir fragen uns dann immer, wie es bei den Familien zu Hause aussieht. Lassen die ihren Kot in der Wohnung auch einfach liegen? Man will sich‘s gar nicht vorstellen.
Das Verhalten ist umso unverständlicher, da überall im Stadtgebiet Mülleimer mit Hundebeuteln angebracht sind – und das sogar auf Vorschlag aus der Bürgerschaft im vergangenen Jahr an ganz vielen Standorten. Beispielsweise grad um an der Ecke im Durchgang zur Rudolf-Wild-Halle.

Vor allem rege ich mich tierisch auf, weil die Hinterlassenschaften ja beseitigt werden müssen. Das hat jetzt die gute Seele, der immer freundliche und zuverlässige städtische Hausmeister Moez M’Rayah, erledigt. Der hat den ganzen Mist im Schulhof und im Grünstreifen an der Schillerstraße zu Beginn der Woche gefunden und ihn erst einmal in die roten Beutelchen verpackt, die es – wie gesagt – an fast jeder Ecke gibt. Geht’s noch rücksichtsloser?
Völlig zu Recht war er sauer über die Faulheit mancher Herrchen und Frauchen, die sich nicht bücken wollen. Zu allem Überfluss lagen auch noch jede Menge Zigarettenstummel dabei. Es war auch nicht das erste Mal. Vor wenigen Wochen hat er auf der Treppe zur Tiefgarage unter der Rudolf-Wild-Halle schon tierische Fäkalien aufsammeln müssen. E.KEL.HAFT!
Unser Moez ist ein ganz toller Kerl, den wir sehr schätzen. Es dauert wirklich sehr lange, ehe ihm die Hutschnur reißt. Deshalb gebe ich seinen verzweifelten Appell auch gerne an euch weiter: Helft mit, dass unser schönes Eppelheim für alle Tiere und Menschen lebenswert bleibt. Und denkt dran, dass Moez und seine Kollegen die Grünstreifen manchmal auch mit einem Freischneider bearbeiten. Was passiert, wenn dann Haufen dort liegen und aufgewirbelt werden, könnt ihr euch sicher denken.
Das muss nun wirklich nicht sein!
Euer Floyd

  • Fotos: privat