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Warum in Eppelheim kein mobiles Impfteam zum Einsatz kommt

In einigen Nachbargemeinden erfolgen in den nächsten Tagen und Wochen Impfungen durch mobile Impfteams. Auch die Stadtverwaltung Eppelheim hat ein Angebot vom Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises erhalten. Durch die mobilen Impfteams werden jedoch ausschließlich Menschen der Priorität 1, sprich Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre geimpft. Sonstige möglicherweise bereits Impfberechtigte werden bei dieser Aktion nicht berücksichtigt.

Zu Beginn der Impfungen wurde auf Initiative von Bürgermeisterin Patricia Rebmann rund 950 Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre oder älter sind, angeschrieben. Weiterhin erfolgte ein Aufruf in den Medien der Stadt Eppelheim. Viele Impfberechtigte konnten selbst oder durch die Hilfe von Angehörigen und Nachbarn einen Impftermin vereinbaren und so die schützende Impfung erhalten. Rund 300 Bürgerinnen und Bürger haben bisher das Angebot des Stadtoberhauptes wahrgenommen und mit der Hilfe des Teams der Stadtverwaltung einen Impftermin erhalten und bei Bedarf wurde auch ein Fahrdienst arrangiert. Mobilitätseingeschränkte Menschen, die zum Beispiel einen Rollstuhl benötigen, konnte mit einem speziellen Rollstuhltransport eines örtlichen Personenbeförderungsbetriebes ebenfalls geholfen werden.

Die Anforderungen an den Betrieb eines temporären Impfzentrums, betrieben durch ein mobiles Team des Kreises, sind aus hygienischen und administrativen Gründen sehr hoch.
Mit dem Koordinieren der Impftermine und des Fahrdienstes, welcher durch die Stadt Eppelheim angeboten wird, sind zurzeit fünf Mitarbeiter*innen beschäftigt und dies nicht dauerhaft, sodass die eigentlichen Tätigkeiten nicht auf der Strecke bleiben. „Natürlich gilt das Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren auch weiterhin, wenn sich jemand nun neu entschließt, eine Impfung wahrzunehmen,“ so Bürgermeisterin Rebmann. Zumindest bis Hausärzte die Möglichkeit haben, Impfungen durchzuführen“, ergänzte sie.

Bürgerinnen und Bürger die nun auch aufgrund, des Alters von über 70 Jahren impfberechtigt sind, können sich bei Fragen zur Terminvereinbarung ebenfalls an die Stadtverwaltung unter 06221 794-401 wenden.

„Wenn möglicherweise ab 19. April die Hausärzte impfen dürfen und genug Impfstoff zur Verfügung steht, hoffe ich auf einen großen Schritt zur Bewältigung dieser Pandemie, so Rebmann.