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Vernissage

Zeit für neue Horizonte

Volker Neutard stellt im Rathaus Gemälde, Collagen und Zeichnungen aus. Foto: Stadt Eppelheim

Schon seit vielen Jahren malt und zeichnet Volker Neutard. Das frühe Interesse am künstlerischen Schaffen wurde beeinflusst von seinem ehemaligen Kunsterzieher am Heidelberger Kurfürst-Friedrich-Gymnasium. Seine erste Ausstellung hatte er dann jedoch erst im Jahr 2007 anlässlich seines 60. Geburtstags in der Eppelheimer Galerie KiT mit Bildern aus 30 Jahren. Ab Montag, 26. September 2022, sind 50 Gemälde und Collagen sowie und 8 Zeichnungen des Eppelheimer Künstlers, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feiert, im Rathaus zu sehen. Die Vernissage zu der Ausstellung, die den Titel „Zeit für neue Horizonte“ trägt, findet bereits am Freitag, 23. September 2022, um 19 Uhr ebenfalls im Rathaus statt. Die Einführung übernimmt die
Kunsthistorikerin Dagmar Burisch.

Sein Hobby betreibt der Eppelheimer seit den 1960er Jahren. Als Verkaufsleiter einer großen Firma war er viel unterwegs. „Die Malerei ist für mich Teil meines Lebens. Sie war der totale Kontrast zu meiner beruflichen Tätigkeit. Sie bedeutet bis heute nicht Entspannung, sondern eine ganz andere Art der Herausforderung für mich“, sagt er.
Zunächst beschenkte er Freunde und Bekannte, denen die Bilder gut gefielen. Und selbstverständlich hängen auch im eigenen Zuhause die Ergebnisse seines Schaffens. „Ohne Malen geht bei mir nix“, verrät der Autodidakt. Und deshalb ist auch bei den Urlaubsreisen von Margit und Volker Neutard immer ein Malblock mit im Gepäck. Der Ausstellungstitel „Zeit für neue Horizonte“ erschließt sich beim Anblick seiner Gemälde, die den Betrachter mit den Gedanken in die Ferne schweifen lässt. Er benutzt Acrylfarben und als Untergrund gerne auch auf HDF-Platten aus dem Baumarkt statt Leinwand.

Die Zeichnungen der Ausstellung im Rathaus sind Teil von insgesamt 34 Werken, die während der Corona-Zeit entstanden sind. „Ich kann mich einfach nicht den ganzen Abend vor den Fernseher setzen, da bin ich lieber kreativ tätig“, erklärt er. Einer Stilrichtung möchte er die abstrakten Gemälde, die er zeigt, nicht zuordnen. „Das ist ja auch immer eine Entwicklung. Vor fünf Jahren habe ich noch vollkommen anders gemalt.“ Die Ausstellung geht bis zum Jahresende und ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.