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Video: Weihnachtsansprache von Bürgermeisterin Patricia Rebmann

Nachstehend finden Sie die Weihnachtsansprache von Bürgermeisterin Patricia Rebmann.

Den textlichen Inhalt finden Sie nochmals darunter zum Nachlesen. 

Redetext:

Liebe Eppelheimerinnen und Eppelheimer,
 
Corona hält uns fest im Griff. Seit zwei Jahren hoffen wir auf ein Ende dieser Ausnahmesituation. Aktuell gehen die Zahlen in unserem Land durch die Decke und immer neue Varianten nehmen den Glauben an ein absehbares Ende der Pandemie.
Corona infiziert uns aber nicht nur als Virus, manchmal infiziert es unsere Gedanken und unser Handeln. Unterschiede in den persönlichen Meinungen und Einstellungen der Menschen werden deutlicher als zuvor. Jeder rechnet sich selbst ganz besonders den „Vernünftigen“ zu und alle anderen haben unrecht.

Aber geht es wirklich darum? Sind wir nicht nur alle in einer Situation gefangen, die wir nicht lösen können? Vielleicht lassen wir den Frust auf eine gar nicht so gute Weise raus, um uns selbst zu entlasten. Am besten ist an allem die Regierung schuld. Dann fühlt man sich oft kurzzeitig besser. Bringt uns das irgendwie weiter? Ich glaube nicht. Was uns weiterbringt, sind wissenschaftliche Erkenntnisse und das Einhalten von Empfehlungen die durch die diese Erkenntnisse erarbeitet wurden. Also Abstand halten und Masken tragen als wichtige Beispiele. Und zwar ob uns das gefällt oder nicht. Denn das Virus ist nicht politisch, es fragt nicht nach Einstellungen oder Meinungen. Es ist einfach da und findet Gelegenheiten.

Um die Verbreitung zu verlangsamen, hat die Stadt Eppelheim das mobile Impfteam des Kreises so oft in Anspruch genommen, wie es möglich war. Und ich bleibe weiter dran, noch mehr Gelegenheiten zu schaffen. 

Und währenddessen wird es Weihnachten. Ganz lautlos und schleichend wie in jedem Jahr. Die Weihnachtsbeleuchtung in Eppelheim zaubert trotz allem die Vorfreude ins Gesicht und ich wünsche mir, dass wir damit auch die Herzen erreichen. Denn die frustrierte oder sogar aggressive Grundstimmung in der Gesellschaft ist überall spürbar.
Nachsichtig sein, vergeben, ein Miteinander wie es eigentlich immer sein sollte – das ist Weihnachten. Familie und Freunde, ob nur virtuell oder daheim am Esstisch – das ist Weihnachten.

Vor allem aber ist es Hoffnung. Und mit jedem guten Gedanken wird die Hoffnung neu geboren.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit. Kommen Sie gut ins neue Jahr und halten Sie sich immer an der Hoffnung fest.