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Abgestorbener Walnussbaum erhält wichtigen Lebensraum

Foto: Stadt Eppelheim

Alte Bäume oder Totholz sind keine Störfaktoren, sondern erhalten wichtigen Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Im Sinne des Naturschutzes wird deshalb der abgestorbene Walnussbaum in der Bürgermeister-Jäger-Straße derzeit auch nicht gefällt. Der Stamm des 18 Meter hohen Nussbaumes weist mittlerweile einige Hohlräume auf und dient damit nach seinem Rückschnitt weiterhin als Lebensraum für Flora und Fauna.

Um die Verkehrssicherheit zu wahren, wird der Baum zeitnah zurückgeschnitten und steht weiter unter Beobachtung. Normalerweise gelten während der Vegetationsperiode (in Baden-Württemberg von Anfang März bis Ende September) strenge Vorschriften was das Abschneiden oder Fällen von Bäumen, Hecken, lebenden Zäunen, Gebüschen oder Röhrichtbeständen angeht. Fachgerecht durchgeführte Rückschnitte, die dem Erhalt des Gehölzes dienen, sind auch in dieser Zeit erlaubt.

Da im Falle des abgestorbenen Walnussbaumes, der bereits seit Jahren an Standfestigkeit verliert, die Verkehrssicherheit stark beeinträchtigt wird, greift hier eine Ausnahmeregelung.