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Kerwe fällt aus Meldung vom 22. Juli 2021

Auch in diesem Jahr wird leider noch keine Kerwe stattfinden. Die Eppelheimer Vereine, die normalerweise die Veranstaltung mit ihren Ständen und Angeboten bereichern, haben sich in einer Sitzung mit Bürgermeisterin Patricia Rebmann darauf verständigt. 
Die Situation ist noch zu ungewiss. Aber man freut sich schon auf eine hoffentlich normal planbare Kerwe im Jahr 2022.Die Vereine begrüßten jedoch, dass die Schausteller eventuell eine Möglichkeit erhalten, um sich am eigentlichen Kerwe-Wochenende, 2. und 3. Oktober, tagsüber zu präsentieren.

Garten und Gemeinschaft wachsen und gedeihen Meldung vom 22. Juli 2021

Im neuen „Interkulturellen Gemeinschaftsgarten“ ist das erste Gemüse schon erntereif / Begegnungsstätte für Mitbürger allen Alters und jeder Herkunft geschaffen (sg) Es ist nicht zu übersehen: Im neuen „Interkulturellen Gemeinschaftsgarten“ grünt und blüht, wächst und gedeiht es wunderbar. Tomaten, Kohlrabi, Zuckererbsen, Buschbohnen, Radieschen, Möhren, Lauch, verschiedene Kräuter und Salate sind nur einige gesunde Lebensmittel, die auf dem Gartengelände zwischen Wasserturmstraße und Rudolf-Wild-Halle angebaut werden.  Zu verdanken ist dieses grüne Paradies engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die das Gartenprojekt von der Idee bis zur Umsetzung tatkräftig unterstützt haben und es seitdem mit engagiertem Einsatz begleiten. Die Idee, einen „Interkulturellen Gemeinschaftsgarten“ anzulegen, wurde bei der Bürgerveranstaltung „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ geboren aus dem die integrative Projektgruppe „Eppelheim gemeinsam gestalten - mit Euch, für Euch!“ hervorging. Von den gesammelten Ideen ließ sich das Gartenprojekt auf den von Bürgermeisterin Patricia Rebmann vorgeschlagenen städtischen Grundstücken in der Wasserturmstraße 19 und 21 am schnellsten umsetzen. Es sollte ein Platz geschaffen werden, an dem Einheimische, Zugewanderte und Flüchtlinge zusammenkommen, voneinander lernen und gemeinsam gärtnern können. Im März 2020 erfolgte auf den damals noch wild bewachsenen Grundstücken in direkter Nachbarschaft der Rudolf-Wild-Halle der erste Arbeitseinsatz: Das Gelände wurde auf Vordermann gebracht und alles Störende entfernt. Viele ehrenamtliche Arbeitsstunden der Projektteilnehmer folgten. Die Stadt leistete mit ihrer Integrationsbeauftragten Nadine Bikowski und dem Bauhof von Anfang an Hilfestellung. So wurden beispielsweise auf dem Grundstück als wichtige Voraussetzung zur Gartenbewässerung Wassertanks installiert. Rund 15 Monate später ist die Saat aufgegangen - und zwar im doppelten Sinne. Das einst wildbewachsene Gelände hat sich in einen hübsch angelegten Gemeinschaftsgarten mit Beeten, Blumenrabatten, Gartenhäuschen, Plauderecke und Rückzugsorten für Tiere verwandelt. Die Setzlinge und der ausgebrachte Samen gingen ebenso auf, wie der Wunsch, dass der naturnahe Garten eine Begegnungsstätte für Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Generationen werden soll. 
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30 Jahre Städtepartnerschaft mit Wilthen Meldung vom 15. Juli 2021

Liebe Eppelheimerinnen und Eppelheimer, 30 bewegte Jahre sind vergangen, seit der damalige Bürgermeister Hugo Giese für Eppelheim und der stellvertretende Bürgermeister Manfred Melior für Wilthen am 16. Juli 1991 die Städtepartnerschaft mit ihrer Unterschrift im Ratssaal des Wilthener Rathauses besiegelten. Die ersten Kontakte wurden schon im Jahr 1989 geknüpft, als der Mauerfall die deutsch-deutschen Beziehungen glücklicherweise wieder erleichterte. Bei den gegenseitigen Treffen in der Kurpfalz und der Oberlausitz stellten die Delegationen auf beiden Seiten schnell fest, dass die Kommunen und die Menschen auf der gleichen Wellenlänge funken. Der offiziellen Unterzeichnung der Urkunde stand also nichts mehr im Weg. Zu Beginn der Partnerschaft lag der Schwerpunkt noch auf der Zusammenarbeit und der Unterstützung beim Verwaltungsaufbau in der sächsischen Stadt. Doch schnell füllten die ersten Freundschaften die Beziehung mit Leben – zwischen den Vereinen, den Feuerwehren und nicht zuletzt auf privater Ebene. Das Heuwagenrennen in Eppelheim und das Bettenrennen in Wilthen sind unvergessliche Erlebnisse für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und sogar eine Ehe stifteten die badisch-sächsischen Bande. Kurzum: Die Summe der herzlichen Begegnungen über all die Jahre machen diese Städtepartnerschaft so wertvoll. Doch es ist wie bei jeder zwischenmenschlichen Beziehung: Es gibt immer wieder Zeiten, in denen die Kontakte etwas loser werden. Aber gerade im Überwinden solcher Krisen zeigt sich auch, wie tragfähig eine Freundschaft ist. Bürgermeister Michael Herfort und ich haben in den vergangenen drei Jahren die Partnerschaft zwischen Eppelheim und Wilthen neu belebt. Darauf sind wir beide stolz, denn das beweist: Die Chemie stimmt einfach immer noch zwischen den Kommunen und den Menschen. Das einst so zarte Pflänzchen Partnerschaft ist in 30 Jahren stetig gewachsen und hat mittlerweile robuste Wurzeln entwickelt. Das hat nicht zuletzt die Bürgerreise unserer Delegation in die Oberlausitz vor zwei Jahren auf erfreuliche Art bestätigt. Sie wurde für beide Seiten ein riesiger Erfolg. Der Gegenbesuch anlässlich der 1250-Jahr-Feier von Eppelheim, der 2020 geplant war, musste Corona-bedingt leider verlegt werden. Ebenso wie die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen unserer Partnerschaft am kommenden Wochenende. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Sobald es die Pandemie-Lage zulässt, soll das Treffen schnellstmöglich nachgeholt werden. Doch daran sieht man die Qualität, die unsere Freundschaft ausmacht: Ein geselliges Beisammensein ist nicht mit einem bestimmten Datum oder Jubiläum verknüpft. Wir feiern gerne auch im Kleinen miteinander. Einfach weil und wann es uns Spaß macht. Dennoch hoffen wir natürlich, dass wir die 800-Jahr-Feier von Wilthen im kommenden Jahr gemeinsam begehen können. Bis dahin gilt für unsere Partnerschaft dasselbe wie für den Weinbrand, für den Wilthen bundesweit bekannt ist: Je älter desto besser. Gutes muss eben manchmal im Stillen reifen. Deshalb freue ich mich auf die Zukunft und auf viele bereichernde Begegnungen. Ihre Patricia Rebmann
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