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Wochenmarkt am 31.03.2021 (31. März 2021)

Ziemlich viel los heute von 15 bis 19 Uhr auf unserem Wochenmarkt!

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich für die Osterfeiertage auf dem Wochenmarkt und in unseren örtlichen Geschäften (www.epplermarktplatz.de) mit frischen Lebensmitteln einzudecken.

Das CandyCar von Tamara Kräher ergänzt heute das Angebot auf dem Markt und von 16 bis 18 Uhr können Sie einen Covid19-Test im Foyer der Rudolf-Wild-Halle machen lassen.


Halten Sie bei allen Aktivitäten zur eigenen Sicherheit den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. Das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung auf unserem Markt ist Pflicht.

Gesundheitsamt stellt Überschreiten des 100er-Inzidenzwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen fest / Vorerst keine nächtliche Ausgangssperre (22. März 2021)

Der Rhein-Neckar-Kreis muss aufgrund stark gestiegener Inzidenzzahlen weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergreifen. Das Gesundheitsamt im Landratsamt hat festgestellt, dass im Landkreis laut Landesgesundheitsamt (LGA) die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge den Wert von 100 überschritten hat (20. März: 100,7; 21. März: 106,7; 22. März: 104,1). Das Feststellen des Überschreitens ist nach der der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg durch das Gesundheitsamt unverzüglich ortsüblich bekanntzumachen – dies ist auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „ Bekanntmachungen “ erfolgt – und dem Sozialministerium zu melden.   Das Überschreiten der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen hat zur Folge, dass einige Lockerungsschritte wieder zurückgenommen werden müssen. Die wegen der „Notbremse“ erforderlichen Regeln gelten ab Mittwoch, 24. März, 0 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt gelten im Kreis wieder verschärfte Kontaktbeschränkungen: Treffen sind nur noch zwischen einem Haushalt und höchstens einer weiteren Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich. Kinder beider Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Der Einzelhandel darf kein „Click&Meet“ (Termine mit vorheriger Buchung) mehr anbieten. „Click&Collect“ (Abholangebote mit vorheriger Buchung) ist möglich. Der Betrieb von Sonnenstudios wird untersagt. Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen müssen schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben erlaubt. Friseurbetriebe dürfen ebenfalls geöffnet bleiben.
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Bild: Stadt Eppelheim

Weltfrauentag 2021 (08. März 2021)

Das Bild zeigt das Deckblatt einer Broschüre von Anita Augsburg im Jahr 1907. Es handelt sich um eine Aufforderung das Frauenwahlrecht einzufordern. Wahr wurde dies erst 1919.
Bis heute haben die Anstrengungen zur Gleichberechtigung nicht zum gewünschten Erfolg geführt.

1949 wurde durch massiven Druck der Frauen in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes aufgenommen: “Männer und Frauen sind gleichberechtigt“.
Was bedeutet dies aber wirklich?
Bis 1962 durften verheiratete Frauen in Deutschland kein eigenes Konto eröffnen. Bis 1977 konnte ein Ehemann seiner Frau die Berufstätigkeit verbieten.
Alleinerziehende Frauen standen bis in die 90er Jahre automatisch unter Amtsvormundschaft.

Auch heute noch klappt es mit der Chancengleichheit nicht wirklich gut. In Baden-Württemberg gibt es zum Beispiel lediglich 9% Bürgermeisterinnen. 1101 Kommune gibt es in unserem Land. In über 900 davon sitzen Männer auf dem Rathauschefsessel. Frauen stellen aber 50,3 % der Bevölkerung in Baden-Württemberg. Mit rund 30% im Bundestag und nur rund 25% Frauen in unserem Landtag steht eines fest:
Die Hälfte des Kuchens hüpft nicht allein auf den Teller.

Liebe Frauen und Mädchen da draußen. Ihr könnt alles werden was Ihr wollt, denn eines ist sicher: Ihr könnt es genauso gut!
Lasst Euch nie etwas Anderes einreden.
 
Ihre und Eure
Patricia Rebmann

Lokale Inzidenzwerte Maßstab für Maßnahmen in Baden-Württemberg (05. März 2021)

Bei möglichen Lockerungen im Rahmen des von Bund und Ländern vorgelegten Öffnungskonzepts soll in Baden-Württemberg als Maßstab die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen gelten.

Der Beschluss der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin hat ein Öffnungskonzept vorgelegt, das, über die Maßnahmen im zweiten Öffnungsschritt hinaus, unterschiedliche Lockerungen ermöglicht bei Sieben-Tage-Inzidenzen unter 50 und Inzidenzen, die sich zwischen 50 und 100 bewegen.

Hierbei wurde offen gelassen, ob von einer landesweiten oder regionalen Inzidenzen („…in dem Land oder einer Region…“) ausgegangen werden soll.
Regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen als Maßstab

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat dazu das Einvernehmen mit dem Koalitionspartner in der Landesregierung gesucht und gemeinsam mit Kultusministerin Susanne Eisenmann vereinbart, dass die Landesregierung bei den Maßnahmen die regionale Sieben-Tage-Inzidenz in den Stadt- und Landkreisen gelten lässt. Sie nimmt damit nicht die Landesinzidenz zum Maßstab.

Das bedeutet, entlang des MPK-Beschlusses, dass bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern im betreffenden Stadt- oder Landkreis der Einzelhandel geöffnet werden kann unter Einhaltung der im MPK-Beschluss definierten Quadratmeterfläche pro Kundin oder Kunde. Des Weiteren können Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten öffnen. Und kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen soll im Außenbereich möglich sein.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist in den betreffenden Stadt- und Landkreisen „click&meet“ möglich. Das heißt die Öffnung des Einzelhandels für sogenannte terminshopping-Angebote mit der im MPK-Beschluss dargestellten Quadratmeterbegrenzung pro Kundin oder Kunde. Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten können mit vorheriger Terminbuchung besucht werden. Kontaktfreier Sport mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und im Freien für Gruppen mit bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren sind möglich.

Mit den benachbarten Gebieten mit höheren Inzidenzen sind gemeinsame Absprachen zu treffen, um eine überregionale oder kreisübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden.