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Zu Gast bei Freunden in Wilthen Meldung vom 20. Juni 2022

Eine kleine Delegation aus Eppelheim mit Bürgermeisterin Patricia Rebmann an der Spitze machte sich am Freitagmorgen auf den Weg in das 615 Kilometer entfernte Wilthen. Dafür gab es einen guten Grund: Die sächsische Stadt am Rand der Oberlausitz begeht gerade mit einer Festwoche ihr 800-jähriges Bestehen. Organisiert hatte die Bürgerfahrt Leonie Geffers, zuständig für die Städtepartnerschaften. Nach der Ankunft hieß Bürgermeister Michael Herfort die Eppelheimer Gruppe gemeinsam mit einigen Mitarbeiterinnnen und Mitarbeitern seiner Verwaltung im Rathaus willkommen. Bei der herzlichen Begrüßung spürte man die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten, waren doch coronabedingt seit dem letzten Treffen fast drei Jahre ins Land gezogen. „Wir feiern in diesen Tagen 800 Jahre Wilthen“, erklärte der Bürgermeister, „obwohl wir ein Stück älter sind. Das belegen Siedlungsfunde aus der Stein- und aus der Bronzezeit. Aber die erste Urkunde stammt aus dem Jahr 1222.“ Ein großer Wunsch fürs Festwochenende habe sich erfüllt, sagte er an die Gäste aus Eppelheim gerichtet: „Ihr habt gutes Wetter mitgebracht.“ Als Gastgeschenk übergab Michael Herfort an seine Eppelheimer Amtskollegin eine Münze von Wilthen aus Meißner Porzellan. Patricia Rebmann revanchierte sich mit dem wunderschönen Mosaik des Eppelheimer Wasserturms von Birgit Glesius. „Kunst kommt von Können“, meinte der Bürgermeister beeindruckt und versprach, das Werk an prominenter Stelle im Ratssaal aufzuhängen.
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