Französisch

Französisch als 2. Fremdsprache? Mais oui!

Gute Gründe für das Erlernen der französischen Sprache:

– Französisch ist eine lebendige Sprache, die in vielen Ländern der Welt gesprochen und verstanden wird, entweder als Muttersprache oder als Verkehrssprache. (Neben Frankreich auch in Teilen der Schweiz, Belgiens, Luxemburgs, Kanadas und in vielen Ländern Afrikas, wie z.B. in Tunesien und Marokko).

– Französisch ist offizielle Konferenzsprache in der EU und bei den Vereinten Nationen; es ist ebenso Sprache der Diplomatie und der Wissenschaft. Auch in Bereichen wie Mode, Kunst, Post und Musik ist das Französische wichtig.

– Frankreich ist unser Nachbarland. Wir benötigen nur etwa eine Stunde, um nach Frankreich zu kommen und es gibt viele Begegnungsmöglichkeiten mit französischen Jugendlichen, zum Beispiel auch bei unserem Schüleraustausch mit einer Schule in Dammarie bei Paris. Es bestehen zahlreiche Partnerschaften und Kooperationen zwischen Deutschland und Frankreich in verschiedenen Bereichen: Wissenschaft, Sport, Städtepartnerschaften etc.

– Frankreich ist die zweitwichtigste Industrienation Europas nach Deutschland und unser wichtigster Handelspartner. Auch auf politischer Ebene besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Ländern.

Wie sieht der Unterricht aus?

– Spaß am Sprechen, Lesen und Schreiben einer modernen Fremdsprache sind gute Voraussetzungen für das Erlernen des Französischen.

– Wer regelmäßig Vokabeln lernt und konzentriert mitarbeitet, macht gute Lernfortschritte. Auf Sprechen und Hörverstehen wird großer Wert gelegt.

– Unser Lehrwerk „A plus“ von Cornelsen ist ansprechend und abwechslungsreich gestaltet und führt die Schüler/innen in kleinen Schritten zu schnellen Erfolgserlebnissen. Durch landeskundliche Inhalte wird ihr Interesse für fremde Kulturen gefördert.


Siehe auch:
DELF-AG


Auf Exkursionen wird großen Wert gelegt. Zuletzt ging´s nach Straßburg …

Excursion à la Ligne Maginot et à Strasbourg du 27 au 28 janvier 2017 – Exkursion an die Maginot-Linie und nach Straßburg

Um kurz vor dem Abi noch einmal französische Luft zu schnuppern, sind wir (der Französischkurs der KS 2) mit drei Autos nach Schoenenbourg an die Ligne Maginot gefahren und im Anschluss nach Straßburg, wo wir in einem etwas außerhalb der Stadt an der Ill gelegenen Hotel übernachtet haben.

Gruppenbild Ponts Couverts

Pont Couverts

Im Artilleriewerk Schoenenbourg, 8 km südlich von Wissembourg, einem der wenigen Werke an der Maginot-Linie, die besichtigt werden können, bekamen wir eine 2 ½ -stündige Führung von einem engagierten Elsässer, der uns durch Schächte mit Treppen und Aufzügen zu den unterirdischen Werksteilen führte. Dort befinden sich eine Kaserne mit Küche und Lazarett, ein Kraftwerk, Werkstätten, Munitionslager und Befehlsstände.

Das Werk Schoenenbourg war eines von denen, das im Juni 1940 am meisten umkämpft war.

Unser elsässischer Führer erzählte sehr anschaulich und als er uns erläuterte, dass sein Großvater – als das Elsass deutsch war – auf Seiten der Deutschen kämpfte, sein Vater aber auf Seiten der Franzosen, konnte man sich die wechselhafte Geschichte des Elsass richtig gut vorstellen. Unser Führer nahm’s mit Humor, er sagte: „Der Elsässer lebt ewig, mit einer Arschbacke auf jeder Seite vom Rhein.”

 

Und er fügte hinzu: „Die Elsässer sind die wahren Europäer.”

Nachmittags besichtigten wir gemeinsam Straßburg, bummelten durch das Gerberviertel „Petite France” und über die „Ponts Couverts”, die gedeckten Brücken, und ließen uns natürlich auch die „Cathédrale”, das Straßburger Münster, nicht entgehen.

 

Au brasseur

 

Au brasseur Gruppe

Au brasseur

Schon früh zog es uns zum Abendessen, in eine Brauerei (Name wird nicht verraten…) , dort gibt’s von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr eine Happy Hour, d.h. Flammkuchen, „tarte flambée”, für drei Euro und auch das Bier kostete nur die Hälfte. Wir ließen es uns also gutgehen und sahen später gestärkt den Kinofilm „Un sac de billes”, in dem es um zwei junge jüdische Brüder im besetzten Frankreich geht, die bei der Flucht auf sich allein gestellt sind und denen es mit viel Mut, Geschick und Schlauheit gelingt, dem Feind zu entgehen und später zurück zur Familie zu finden.

Am späteren Abend landeten wir auf einer studentischen Technoparty mit super Stimmung und ausgesprochen netten Leuten.

 

Um 11.00 Uhr trafen wir uns am nächsten Morgen im elsässischen Museum und konnten elsässische Kultur und Lebensart in drei alten, miteinander verbundenen Fachwerkhäusern bewundern. Ein hübsches, sehr empfehlenswertes Museum!

Blick aus Museum

Blick aus dem Museum

Anschließend gab es Zeit zur freien Verfügung, die meist zum ausführlichen Bummeln genutzt wurde. Was für ein Glück, in Straßburg war gerade Schlussverkauf, „Soldes”, und es wurden einige Schnäppchen gemacht.

Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle am Hotel und machten uns auf den Heimweg.

 

Wir haben eine Menge erlebt und gesehen und es hat allen viel Spaß gemacht. Nicht zuletzt ist zu erwähnen, dass wir ein riesiges Glück mit dem Wettergott hatten, der uns Ende Januar zwei Tage Sonnenschein beschert hat.

On reviendra!

Münster

Straßburger Münster

 

 

 

Elsäss.Museum Brautpaar

Brautpaar im Elsässischen Museum

 

 

 

 

Gruppenbild vor Bunker

Vor einem Bunker

Text und Fotos: Sabine Kröger